Absolute Kontrolle über Profile

Microsoft warnt vor fiesem Facebook-Trojaner

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Die Schatten von Jugendlichen mit einem Laptop sind vor dem Schriftzug des sozialen Internet-Netzwerks Facebook zu sehen

Berlin - Microsoft hat einen neuen, gemeingefährlichen Facebook-Trojaner entdeckt und warnt Nutzer eindringlich vor ihm. Der Grund: Er kann die abolute Kontrolle über das jeweilige Profil übernehmen.

Microsoft hat vor einem neuen Trojaner gewarnt, der Nutzerprofile von Facebook kapert und selbstständig agieren kann. Die Schadsoftware tarne sich als Erweiterung für die Browser Chrome und Firefox, teilte das Unternehmen am Wochenende in einem Blogeintrag mit. Nach der Installation übernehme sie quasi die Kontrolle über das jeweilige Profil. Auf infizierten Systemen suche der Trojaner nach dem Facebook-Profil des Nutzers und könne dort zahlreiche Schritte ausführen, zum Beispiel Freunde zu Gruppen einladen, Beiträge posten, teilen, mit Freunden chatten und Seiten „liken“. Die Sicherheitsexperten von Microsoft haben den Trojaner in Brasilien entdeckt, die Software könne aber schnell verändert und an andere Sprachräume angepasst werden. Microsoft rät Nutzern, zum Schutz die eigenen Sicherheitsprodukte auf dem neusten Stand zu halten.

Facebook Home erreicht erste Million Downloads

Unterdessen konnte Facebook einen neuen Erfolg vermelden: Einen Monat nach seiner Einführung hat das Einstiegsportal von Facebook für Android-Smartphones eine Million Downloads erreicht. Der Google Play Store, wo die kostenlose Software angeboten wird, stufte Facebook Home mit Beginn der Woche bei einer bis fünf Millionen Installationen ein. Mit Facebook Home wird das Netzwerk zur zentralen Nutzererfahrung auf dem Smartphone. Informationen aus dem Portal erscheinen direkt auf dem Startbildschirm, auch wenn dieser nicht aktiviert ist. Für das Soziale Netzwerk mit seinen mehr als eine Milliarde Mitgliedern ist Facebook Home eine zentrale Säule seiner mobilen Strategie.

Die lustigsten Facebook-Pannen der Welt

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Der Fachdienst „mashable.com“ wies allerdings darauf hin, dass das Interesse an Facebook Home seit Einführung der App nachgelassen habe. So seien die ersten 500 000 Downloads bereits in zehn Tagen erreicht worden. Etwa doppelt so lange habe es gedauert, bis die zweite Hälfte von einer Million Downloads erreicht worden sei. Facebook Home ist zum Start werbefrei. Facebook hat aber bereits angedeutet, dass dort künftig auch Werbung erscheinen soll.

dpa

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