Bugs & Glitches

"Fallout 76"-Drama: Jetzt wartet das nächste Desaster auf Bethesda

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Spieler von Fallout 76 ärgern sich nicht nur über Bugs & Co. - auch bei Rückerstattungen ist wohl nicht viel zu holen.

Beim neuen Online-Multiplayer Fallout 76 will einfach nichts funktionieren. Neben zahlreichen frustrierten Gamern kommt es für Bethesda nun extra dicke.

Fallout 76 hatte wahrlich keinen leichten Start - und auch Wochen nach dem Release ärgern sich Gamer und Fans der Bethesda-Reihe über zahlreiche Bugs, Serverprobleme und eine leere, öde Spielwelt. Auf dem Online-Portal Metacritic häufen sich die negativen Bewertungen, weder für die Playstation-, noch für die Xbox One- oder PC-Version gibt es über 55 Prozent.

Dabei wollte der Entwickler, der in der Reihe bisher nur mit Singleplayern aufwartete, mit dem Spiel etwas "völlig Neues" ausprobieren, wie es zuvor noch euphorisch hieß. Nun scheint Bethesda eher mit Schadensbegrenzung beschäftigt zu sein - und es kommt noch dicker.

Kanzlei prüft Kundenbeschwerden - Bethesda übt sich in Schadensbegrenzung

Die Anwaltskanzlei Migliaccio and Rathod LLC prüft offenbar derzeit, ob gegen Bethesda rechtlich vorgegangen werden kann. Auf ihrer Website schreibt die Kanzlei, dass bei einem neuen Computerspiel zwar mit Bugs und Glitches zu rechnen sei, doch einige Spieler hielten das Game aufgrund der zahlreichen Fehler für "unspielbar" - und Bethesda weigere sich offenbar den verärgerten Spielern der PC-Version Rückerstattungen zu gewähren.

Auch interessant: Fallout 76 wird es nicht bei Steam geben - aber wo dann?

Obendrein hätten Käufer der "Power Armor Edition", die 200 Euro kostet, statt der versprochenen Leinentasche nur einen billigen Stoffbeutel erhalten. Auf Beschwerden reagierte Bethesda laut Usern mit folgenden Worten: "Aufgrund der Verfügbarkeit von Materialien mussten wir bei der Fallout 76: Power Armor Edition auf Nylon-Beutel umsatteln."

Mittlerweile entschuldigte sich der Entwickler via Twitter dafür und bot den aufgebrachten Kunden eine Ingame-Währung im Wert von fünf Euro. Im Vergleich zum Einkaufspreis ist dies jedoch fast nichts. Auch zum Vorhaben der Anwaltskanzlei äußerte sich der Entwickler bisher noch nicht öffentlich.

Hier der Gameplay-Trailer zu Fallout 76

Lesen Sie auch: Genialer Trailer verrät wie der Basisbau in Fallout 76 funktioniert.

Die Spiele-Highlights der Gamescom

Interessant für Fußballfans mit Windows- oder Mac-Rechner: Für "Fußballmanager 2019" hat Sega wieder eine Bundesliga-Lizenz bekommen. Foto: Sega/dpa-tmn
Interessant für Fußballfans mit Windows- oder Mac-Rechner: Für "Fußballmanager 2019" hat Sega wieder eine Bundesliga-Lizenz bekommen. Foto: Sega/dpa-tmn © Sega
Stundenlangen Spielspaß soll "Pokémon Let&#39s Go Evoli" liefern. Foto: Nintendo/dpa-tmn
Stundenlangen Spielspaß soll "Pokémon Let's Go Evoli" liefern. Foto: Nintendo/dpa-tmn © Nintendo
Unter anderem gegen solche geflügelten Mutanten müssen sich Spieler in "Fallout 76" wehren. Foto: Bethesda/dpa-tmn
Unter anderem gegen solche geflügelten Mutanten müssen sich Spieler in "Fallout 76" wehren. Foto: Bethesda/dpa-tmn © Bethesda
Neue Heimat Atombunker in "Fallout 76": Wenn draußen die Welt untergegangen ist, muss drinnen gefeiert werden. Foto: Bethesda/dpa-tmn
Neue Heimat Atombunker in "Fallout 76": Wenn draußen die Welt untergegangen ist, muss drinnen gefeiert werden. Foto: Bethesda/dpa-tmn © Bethesda
Strahlendes West Virginia: Das erwartet die Helden von "Fallout 76", wenn sie ihren Atombunker verlassen. Foto: Bethesda/dpa-tmn
Strahlendes West Virginia: Das erwartet die Helden von "Fallout 76", wenn sie ihren Atombunker verlassen. Foto: Bethesda/dpa-tmn © Bethesda
Keine Lagerfeuerromantik: Die Brüder Sean und Daniel sind auf der Flucht nach Mexiko. Foto: Square Enix/dpa-tmn
Keine Lagerfeuerromantik: Die Brüder Sean und Daniel sind auf der Flucht nach Mexiko. Foto: Square Enix/dpa-tmn © Square Enix
Die Brüder Sean und Daniel auf der Veranda ihres Elternhauses in Seattle. Noch wissen sie nicht, dass sie bald flüchten müssen. Foto: Square Enix/dpa-tmn
Die Brüder Sean und Daniel auf der Veranda ihres Elternhauses in Seattle. Noch wissen sie nicht, dass sie bald flüchten müssen. Foto: Square Enix/dpa-tmn © Square Enix
Mehr Realismus verspricht das im 19. Jahrhundert angesiedelte neue "Anno 1800": Wer etwa zu hart mit den Arbeitern umspringt, hat Massenproteste zu fürchten. Foto: Ubisoft/dpa-tmn
Mehr Realismus verspricht das im 19. Jahrhundert angesiedelte neue "Anno 1800": Wer etwa zu hart mit den Arbeitern umspringt, hat Massenproteste zu fürchten. Foto: Ubisoft/dpa-tmn © Ubisoft
Per Schiff auf zu neuen Ufern: Der Handel mit anderen Nationen spielt im neuen "Anno 1800" eine wichtige Rolle. Foto: Ubisoft/dpa-tmn
Per Schiff auf zu neuen Ufern: Der Handel mit anderen Nationen spielt im neuen "Anno 1800" eine wichtige Rolle. Foto: Ubisoft/dpa-tmn © Ubisoft
Er ist zurück: Der neue "Spider-Man" ist vorerst ein PS4-Exklusivtitel. Foto: Sony Interactive Entertainment/dpa-tmn
Er ist zurück: Der neue "Spider-Man" ist vorerst ein PS4-Exklusivtitel. Foto: Sony Interactive Entertainment/dpa-tmn © Sony Interactive Entertainment
Auf zu neuen Aufgaben in "Pokémon Let's Go Pikachu". Foto: Nintendo/dpa-tmn
Auf zu neuen Aufgaben in "Pokémon Let's Go Pikachu". Foto: Nintendo/dpa-tmn © Nintendo
Furiose Action in Großstadtschluchten ist in "Spider-Man" garantiert. Foto: Sony Interactive Entertainment/dpa-tmn
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