Doch es gibt einen großen Haken

Es ist faltbar! Dieses Smartphone ist eine kleine Sensation

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Ist das die Revolution auf dem Smartphone-Markt?

München - Es ist eine Revolution auf dem so hart umkämpften Smartphone-Markt: das faltbare Handy. Es dürfte einen Monster-Prozessor haben. Doch noch gibt es einen ganz großen Haken.

Der koreanische Elektronik-Riese Samsung ist auf dem besten Wege, den langsam erlahmenden Smartphone-Markt zu revolutionieren. Laut Insidern seien die Asiaten bereits seit drei Jahren mit der Entwicklung eines faltbaren Smartphones beschäftigt, und nun soll es bald so weit sein, dass die Neuentwicklung in Produktion geht.

Der Haken: Faltbares Handy ist frühestens 2017 auf dem Markt

Eigentlich war der Start bereits für Anfang 2016 geplant, der jedoch nicht realisiert werden konnte. Laut etnews.com, einem koreanischen Branchenmagazin, ist der Release nun auf das Jahr 2017 gelegt. 

Ein Promovideo von Samsung aus dem 2013 zeigte bereits das faltbare Smartphone, was nun endlich möglich gemacht werden soll. Zu verdanken haben wir das dem sogenannten OLED-Display (organic light emitting diode, zu deutsch: organische Leuchtdiode). Damit soll sich das Smartphone auf- und wieder zusammenklappen lassen. 

Auseinandergefaltet wirkt das Smartphone wie ein Tablet

Im zusammengefalteten Zustand soll das Galaxy-Handy auf eine Größe von 5 Zoll kommen, was in etwa einem heute handelsüblichen Smartphone entspricht. Wenn es auseinandergefaltet wird, wächst es auf 7 Zoll an und wird zu einem kleinen Tablet, größentechnisch vergleichbar mit dem iPad Mini des Konkurrenten Apple. Es wäre ähnlich zu handhaben wie ein Geldbeutel, zusammengeklappt steckt man es ein, aufgeklappt ist es benutzbar. 

Durch seine Tablet-Eigenschaften unterscheidet sich das Falt-Gerät natürlich deutlich vom inzwischen kaum noch gängigen Klapp-Handy, das meist nur ein kleines Display hat.

Monster-Prozessor unter der Haube?

Neuere Infos zur technischen Ausstattung des Geräts hat etnews.com jedoch noch nicht. Vor einigen Monaten versprachen einschlägige Quellen einen starken Snapdragon-820-Prozessor, gleichzeitig war aber auch die Rede vom deutlich schlechteren Snapdragon-620. Es ist also noch unklar, mit welcher Ausstattung zu rechnen ist. Da es sich aber wohl um ein Vorzeigeprodukt handeln soll, das zeigt, was in Sachen Display-Technik möglich ist, bleibt Samsung wohl nichts anderes übrig, als das Falt-Handy auch mit absoluter High-End-Technik auszustatten, wie auch das aktuelle Samsung-Flagschíff Samsung Galaxy S7.  

Smartphones lenken viele Fußgänger ab

Mit gesenktem Kopf durch New York: In den USA werden bereits Bußgelder für surfende Fußgänger diskutiert. Foto: Justin Lane/Archiv
Mit gesenktem Kopf durch New York: In den USA werden bereits Bußgelder für surfende Fußgänger diskutiert. Foto: Justin Lane/Archiv © Justin Lane
Die Smartphone-Generation "Kopf unten" ist nicht nur am Steuer, sondern auch zu Fuß eine Gefahr für den Straßenverkehr. Foto: Franziska Kraufmann/Illustration
Die Smartphone-Generation "Kopf unten" ist nicht nur am Steuer, sondern auch zu Fuß eine Gefahr für den Straßenverkehr. Foto: Franziska Kraufmann/Illustration © Franziska Kraufmann
Unfallursache: Forscher sehen in der hemmungslosen Nutzung von Smartphones im Straßenverkehr eine wachsende Bedrohung. Foto: Monika Skolimowska/Archov
Unfallursache: Forscher sehen in der hemmungslosen Nutzung von Smartphones im Straßenverkehr eine wachsende Bedrohung. Foto: Monika Skolimowska/Archov © Monika Skolimowska
Für Autofahrer wie für Fußgänger gefährlich: Das Handy hat beim Fahren liegenzubleiben. Foto: Monika Skolimowska/Archiv
Für Autofahrer wie für Fußgänger gefährlich: Das Handy hat beim Fahren liegenzubleiben. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © Monika Skolimowska
"Generation Kopf unten": Smartphones lenken viele Fußgänger ab. Foto: Thalia Engel/Archiv
"Generation Kopf unten": Smartphones lenken viele Fußgänger ab. Foto: Thalia Engel/Archiv © Thalia Engel
Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann schaut bei der Vorstellung der Kampagne "Runter vom Gas" ausgerechnet auf sein Handy. Die Kampagne soll auf die Gefahren durch die Benutzung von Mobiltelefonen im Straßenverkehr aufmerksam machen. Foto: Wolfram Kastl/Archiv
Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann schaut bei der Vorstellung der Kampagne "Runter vom Gas" ausgerechnet auf sein Handy. Die Kampagne soll auf die Gefahren durch die Benutzung von Mobiltelefonen im Straßenverkehr aufmerksam machen. Foto: Wolfram Kastl/Archiv © Wolfram Kastl

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