Firefox, Chrome, Internet Explorer: Das sind die gängigsten Browser

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Ein Browser wie zum Beispiel der Firefox oder der Internet Explorer stellt Websites auf dem Computer dar.

Ohne Browser kein Surfen im Internet: Firefox, Internet Explorer oder Google Chrome stellen Websites auf dem Computer dar. Damit man schnell und sicher im Netz unterwegs ist, sollte man immer die aktuellste Browser-Version verwenden.

Ein Browser stellt Websites dar

Inhalte und Informationen, die im Internet bereitgestellt und über das World Wide Web miteinander verbunden sind, werden in einer sogenannten Auszeichnungssprache erstellt und strukturiert. Eine solche Auszeichnungssprache ist zum Beispiel die Hypertext Markup Language, kurz HTML.

Auf dem Bildschirm sind HTML-Dokumente sehr unbequem zu lesen – wer mit der Sprache nicht vertraut ist, erkennt nur scheinbar sinnlos aneinander gereihte Zeichen. Browser wie der Firefox von Mozilla „übersetzen“ die HTML-Dokumente und zeigen sie zum Beispiel als Texte oder Bilder in gewohnter Form an. Sie fungieren also als Oberfläche für Internet-Anwendungen.

Die gängigsten Browser von Firefox bis Internet Explorer

Obwohl es viele verschiedene Browseranbieter gibt, beherrschen vor allem die Internetgiganten Microsoft, Google oder Apple den Markt. Sie stellen jeweils ihre eigenen Browser zur Verfügung und binden so die Internetnutzer an sich. Oft fördern sie ihre weiteren Produkte, zum Beispiel indem sie ihre eigene Suchmaschine als Startseite voreinstellen.

Welcher Browser wie stark genutzt wird, kann nur ungefähr geschätzt werden. Das liegt unter anderem daran, dass viele Internetnutzer mehrere Browser gleichzeitig verwenden. Am gängigsten sind:

  • Der Firefox von Mozilla ist einer der meistgenutzten Browser überhaupt. Weltweit liegt er hinter dem Internet Explorer auf Platz zwei. In Deutschland ist er einsam an der Spitze – ungefähr die Hälfte der Internutzer surft mit dem Firefox. Er bietet besonders viele Erweiterungen, sogenannte „Add-ons“. Die oft kostenlosen Zusatzfunktionen blockieren zum Beispiel unerwünschte Werbung auf Websites.
  • Der Internet Explorer von Microsoft ist weltweit der meistverbreitete Browser, obwohl er kontinuierlich Nutzer verliert. In Deutschland verwendet etwa ein Drittel aller Internetnutzer den Internet Explorer – damit liegt er hinter dem Firefox auf Platz zwei. Ein Vorteil beim Internet Explorer: Er gilt als besonders sicher.
  • Der Chrome von Google ist noch recht jung. Seine erste Version kam Ende 2008 auf den Markt. Trotzdem hat er sich in rasantem Tempo auf dem Markt etabliert: Weltweit folgt er dem Firefox dicht auf den Fersen. In Deutschland beträgt sein geschätzter Marktanteil ungefähr 15 bis 20 Prozent.
  • Der Safari von Apple landet deutlich hinter Firefox, Internet Explorer und Chrome. Er ist einige Jahre älter als Chrome: Der Apple-Browser kam in seiner ersten Version bereits 2003 auf den Markt. Trotzdem wurde er von diesem sowohl in Deutschland als auch weltweit schnell überholt.

Schnell und sicher surfen

Das Internet entwickelt sich permanent weiter, und die Browser müssen kontinuierlich „dazulernen“. Auch die Anforderungen an die Datensicherheit steigen täglich. Deshalb überarbeiten die Anbieter laufend ihre Browser, schließen Sicherheitslücken und stellen regelmäßig neue Versionen bereit. Diese können sich die Nutzer kostenlos im Internet herunterladen – zum Beispiel die neueste Browser-Version des Firefox. Je aktueller der Browser, desto besser ist der Nutzer vor kriminellen Angriffen wie Phishing geschützt.

Wer nicht regelmäßig aktualisiert, kann trotzdem im Internet surfen. Doch viele moderne Websites sind so aufwändig programmiert, dass ein alter Browser sie nur sehr langsam aufbaut und dann lückenhaft oder gar nicht anzeigt.

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