Niedrige Kamerapositionen

Fotos von Blüten: Hintergrund verschwimmen lassen

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Fotos von Blüten können vor einem harten Hintergrund oft nicht ihre Wirkung entfalten. Deshalb bietet sich der Einsatz von Unschärfe an. Foto: Franz-Peter Tschauner/dpa

Die digitale Fotografie bietet viele Möglichkeiten. Möchte man beispielsweise Details besonders hervorheben, empfiehlt sich ein unscharfer Hintergrund. Bei neueren Smartphones wird dieser Effekt sogar künstlich generiert.

Hannover (dpa/tmn) - Wer Blüten an Blumen und Bäumen ablichten will, muss oft mit ungünstigen Bildhintergründen arbeiten. Weiße Schneeglöckchen etwa können vor einem harten braunen Erdhintergrund nicht ihre Wirkung entfalten.

Die Fachzeitschrift "c't Digitale Fotografie" (Ausgabe 03/2017) rät deswegen zu niedrigen Kamerapositionen und dem gezielten Einsatz von Unschärfe. Mit weit geöffneter Blende können etwa störende Nebenmotive besser mit dem Hintergrund verschmolzen werden. Das Hauptmotiv erscheint so klarer und losgelöst.

Neuere Smartphones - häufig solche mit Doppelkameras - bieten für diesen Zweck auch manchmal einen Fokusmodus an. Hierbei wird das Motiv mit zwei Kameras aus unterschiedlichen Winkeln aufgenommen und der Hintergrund künstlich unscharf gestaltet. Googles Smartphones Pixel und Pixel XL erreichen dieses Effekt, indem mehrere Aufnahmen des Motivs angefertigt werden und anschließend der Hintergrund bearbeitet wird.

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