Angreifbare Systeme

Für Internet-Telefone nach Firmware-Update Ausschau halten

+
Wer beispielsweise für Firmenzwecke eine Netzwerkleitung für Telefonate nutzt, der sollte sich regelmäßig um aktuelle Updates sorgen. Foto: Jens Büttner

Dritte können bei Internet-Telefonaten mithören, allerdings nicht ohne größeren Aufwand. Wie so oft liegt die Verantwortung beim User, denn wer sein Netzwerk auf dem neuesten Stand hält, macht sich weniger angreifbar.

Darmstadt (dpa/tmn) - Sicherheitsforscher haben in Internet-Telefonen von mehr als 25 Herstellern 40 teils gravierende Sicherheitslücken entdeckt.

Angreifer könnten über diese Lücken Gespräche abhören, das Telefon außer Betrieb setzen oder sich weiteren Zugriff auf das Heim- oder Firmennetzwerk verschaffen, mit dem das Telefon verbunden ist, warnt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT).

Da die Hersteller der betroffenen VoIP-Telefone die Schwachstellen nach Angaben des SIT mittlerweile geschlossen haben, sollten Nutzer die von den Herstellern bereitgestellten Firmware-Updates dringend installieren. Zwar kommen Telefone für die Internet-Telefonie (Voice over IP oder VoIP) überwiegend in Unternehmen zum Einsatz. Es gibt aber durchaus auch Selbstständige oder Privatleute, die solche Geräte nutzen.

Mitteilung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.