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Diablo Immortal ist ein voller Erfolg trotz heftiger Kritiken

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Von: Ömer Kayali

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Diablo Immortal Screenshot
„Diablo Immortal“ ist im Juni als kostenloses Spiel für Smartphones erschienen. © Blizzard

Obwohl Fans „Diablo Immortal“ aufgrund der In-Game-Käufe stark kritisieren, kann Entwicklerstudio Blizzard sehr zufrieden sein mit der Veröffentlichung.

„Diablo Immortal“ hat einen grandiosen Start hingelegt. Das Spiel erschien am 2. Juni für mobile Geräte und die schlimmsten Befürchtungen der Fans wahr: Aufgrund des aggressiven pay-to-win-Systems hat das Spiel die schlechtesten Bewertungen erhalten. Für viele Gamer ist das sehr schade, da „Diablo Immortal“ handwerklich großartig ist. Es bietet ein flüssiges Gameplay, einer schönen Grafik und eine für mobile Geräte gut umgesetzte Steuerung. Aber trotz der positiven Aspekte sind die In-Game-Käufe den Spielern ein großer Dorn im Auge, da sie ab einem gewissen Punkt notwendig sind, um den Charakter aufzuleveln beziehungsweise um bessere Ausrüstung zu erhalten. Die Strategie scheint für Blizzard dennoch aufzugehen. Ein Marktanalyst schätzt, dass das Unternehmen seit der Veröffentlichung bereits 24 Millionen US-Dollar mit dem Spiel verdient hat.

„Diablo Immortal“ wurde nach wenigen Tagen über 10 Millionen Mal installiert

Der offizielle Twitter-Account von „Diablo Immortal“ hatte wenige Tage nach der Veröffentlichung des Spiels gepostet, dass es sich um den größten Launch der Reihe handelt. Es wurde in kurzer Zeit bereits über 10 Millionen Mal installiert – wobei zu bedenken ist, dass es sich um ein Free-to-Play-Titel handelt.

Doch dem Marktanalysten AppMagic zufolge, gibt es etliche Spieler, die sich Inhalte über In-Game-Käufe kaufen. Blizzard habe auf diese Weise bereits über 20 Millionen US-Dollar eingenommen und dabei sind die potenziellen Einnahmen und Downloadzahlen der PC-Version noch gar nicht berücksichtigt. Der Großteil des Geldes kommt von amerikanischen und südkoreanischen Spielern mit 44 und 23 Prozent.

Im Video: Trailer zu „Diablo Immortal“

Blizzards Strategie geht auf – „Diablo“-Fans haben das Nachsehen

Die 20 Millionen US-Dollar an Einnahmen durch „Diablo Immortal“ sind ein großer Erfolg für Blizzard. Dass Fans das Spiel in „Diablo Immoral“ (unmoralisch) umgetauft haben, wird die Entwickler weniger stören. Die Download-Zahlen und Einnahmen sprechen eine klare Sprache – und mit der Zeit werden diese nur noch wachsen. Die eingefleischten „Diablo“-Fans müssen jetzt darauf hoffen, dass „Diablo 4“ nicht zu viel von „Diablo Immortal“ abschaut. Der nächste Teil der Reihe wird voraussichtlich 2023 auf den Markt kommen. (ök)

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