Neue Möglichkeiten und Risiken

NFTs und Games: Was hat es damit auf sich?

NFT und Games: Wie hängt das zusammen?
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NFT und Games: Wie hängt das zusammen?

NFTs sind nach den Kryptowährungen um Bitcoin und Co. der neueste Trend, der auf Blockchain basiert. Auch in der Gamingwelt könnten sie zum Einsatz kommen.

NFT, Bitcoin, Blockchain: Das sind drei Wörter, die für die meisten Menschen zunächst erstmal abschreckend wirken. Die Systeme dahinter sind ziemlich komplex. Bei Videospielen könnten derartige Technologien in Zukunft womöglich eine große Rolle spielen. Ohne dabei zu tief in die Materie einzusteigen, möchten wir in diesem Artikel aufklären, wie NFTs bei Games zum Einsatz kommen könnten.

NFT und Blockchain: Was ist das überhaupt?

  • Was ist Blockchain? Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um ein Netzwerk von Computern. Wenn eine Transaktion durchgeführt wird, wird diese von allen Rechnern registriert und validiert. Das macht Blockchain sehr sicher, da sich jede Transaktion nachverfolgen lässt.
  • Was ist ein NFT? Das Kürzel steht für „Non-Fungible Token“, was so viel heißt wie „nicht ersetzbares Objekt“. Es handelt sich dabei um digitale Objekte, die über die Blockchain-Technologie eine einzigartige digitale Signatur erhalten. Dadurch kann diese Datei nicht beliebig oft kopiert werden, wodurch sich der Wert für das „Original“ stark erhöhen kann. Einen Screenshot von einem NFT-Bild zu machen und zu teilen, würde daher nichts bezwecken. NFTs können digitale Bilder, Audio- oder Video-Dateien sein – grundsätzlich alle digitalen Dateien.

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Wie kommen NFTs bei Games zum Einsatz?

Wie VentureBeat berichtet, sind bereits einige Entwicklerstudios entstanden, die auf Blockchain setzen und NFTs in ihre Spiele integrieren. Zu diesen zählen unter anderem Animoca Brands, Mythical Games, Dapper Labs, and Sky Mavis. Aber wie genau funktionieren NFTs in Games?

Der Grundgedanke dabei ist, dass digitale Inhalte in Spielen als NFTs integriert werden. Wenn Spieler sich somit zum Beispiel Ingame-Gegenstände freispielen oder kaufen, gelangen sie durch NFT tatsächlich in den Besitz. Dadurch können sie die Inhalte direkt an andere Spieler verkaufen. Hier gibt es potenziell einen riesigen Markt, in dem Spieler viel Zeit aufwenden und dann ihre Ingame-Items weiterzuverkaufen. Die Entwickler würden bei solchen Ingame-Transaktionen einen kleinen Teil für sich beanspruchen, wodurch das auch für sie ein profitables Konzept ist.

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Die Risiken von NFTs in Games

Wie es auch bei Kryptowährungen der Fall ist, ist der grundliegende Wert hinter NFTs extrem volatil – das bedeutet, er kann stark schwanken. Weil sie in erster Linie auf einem einzigen Spiel basieren oder eine begrenzte Nutzerbasis haben, können zufällige Ereignisse leicht dazu führen, dass der Wert stark schwankt. NFT-Vermögenswerte im Spiel sind zudem nur so lange wertvoll, wie das Interesse an ihnen besteht. Wenn das Spiel an Popularität verliert und folglich eingestellt wird, besteht die Gefahr, dass die gesamte Investition ihren ursprünglichen Wert verliert.

NFTs sind noch Neuland und viele Leute sind noch eher skeptisch. Klar ist, dass sich dadurch viele neue Möglichkeiten sich für Games ergeben – welche das sein werden und ob sich das Thema durchsetzen wird, muss die Zukunft zeigen. (ök) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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