GEMA erleidet Niederlage gegen Youtube

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Einstweilige Verfügung gegen YouTube hatte, laut Hamburger Landgericht, keine Dringlichkeit.

Hamburg - Die Urheberrechts-Gesellschaft GEMA hat im Streit mit der Videoplattform YouTube eine Niederlage erlitten. YouTube kann 75 Musikstücke bis zur Verhandlung im Netz lassen.

Das Landgericht Hamburg lehnte am Freitag eine einstweilige Verfügung gegen YouTube ab, die die GEMA beantragt hatte. Nach dem Willen der Rechteverwertungsgesellschaft sollte die Google-Tochter YouTube Videos von 75 Musikstücken komplett löschen und auch den weiteren Abruf sperren.

Das Gericht sah aber keine Dringlichkeit bei dem Antrag und verwies die GEMA auf das so genannte Hauptsacheverfahren, in dem der Streit endgültig geklärt werden könne. Im Kern geht es in dem Streit darum, dass die GEMA von Google für jedes abgerufene Musikstück zahlen lassen will. YouTube hingegen will die GEMA an die Nutzer verweisen, die die jeweiligen Videos auf die Plattform gestellt haben.

DAPD

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