Google beschuldigt China der verdeckten Blockade

Berlin - Der Streit zwischen Google und China geht unvermindert weiter: Der Suchmaschinen-Konzern beschuldigt die chinesische Regierung, den E-Mail-Dienst heimlich massiv zu stören.

Seit einigen Monaten hätten chinesische Gmail-Nutzer zunehmend Probleme, Mails zu senden oder sie als ungelesen zu markieren. “Es gibt keine Probleme auf unserer Seite, wir haben das ausführlich geprüft“, sagte ein Google-Sprecher dem Branchendienst “c'net“. “Das ist eine Regierungsblockade, die sorgfältig so gestaltet ist, dass sie wie ein Problem von Google aussieht.“

Google hatte sich Anfang 2010 endgültig geweigert, die staatlichen Auflagen der Selbstzensur in China zu akzeptieren und zog sich in Folge des Streits aus dem Markt zurück. Wiederholt warf das Unternehmen der chinesischen Regierung verdeckte Hackerangriffe und Sabotage vor. Der damalige Streit um Zensurauflagen wurde auch angefeuert durch den Verdacht, dass sich chinesische Regierungsstellen Zugang zu Servern von amerikanischen Unternehmen verschafft sowie Mail-Konten von Aktivisten ausspioniert haben sollen.

dpa

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