Doodle zum Jubiläum

15. Geburtstag: Google lässt Bonbons regnen

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Mit dem heutigen Google Doodle feiert die Suchmaschine sich selbst.

München - Wer heute auf die Google-Homepage geht, gerät mitten in eine fröhliche Gartenparty. Mit einer Topfschlagen-Variante als Browser-Spiel feiert der Internetriese seinen 15. Geburtstag.

Nach einem Klick auf die Geburtstagstorte stehen ein großes und ein kleines g, ein o, ein l und ein e um eine sternenförmigen Pinata herum, dargestellt vom zweiten o. Der User steuert das kleine g, dem die Augen verbunden wurden, und sagt ihm per Leer- oder linker Maustaste, wann es mit seinem Stock auf die Pappmaché-Figur einschlagen soll, die vor ihm hin- und herschwingt. Nach zehn Hieben wird gezählt, wie viele Süßigkeiten aus dem Inneren des Sterns herausgefallen sind. Die Ergebnisse können dann unter dem Twitter-Hashtag #Googlebirthday in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Dieses Browser-Spielchen, eine in Mexiko und Spanien, aber auch in den USA beliebte Variante des Topfschlagens, wird heute vielen Bildschirm-Arbeitern den Büro-Alltag versüßen. Eine nette Idee zum 15. Geburtstag des Unternehmens, das heute ausnahmsweise mal nicht historische Ereignisse oder Personen, sondern ganz unbescheiden sich selbst hoch leben lässt.  

Geheime Witz-Funktionen bei Google

Google easter Eggs
Gibt man bei Google "do a barrel roll" ein kann einem direkt schwindelig werden. Die ganze Seite dreht sich dann nämlich einmal um 360 Grad. © Screenshots
Google easter Eggs
Wer Google eine Frage stellt, bekommt auch so gut wie immer eine Antwort. Frägt man aber danach, was die Antwort auf das Leben, das Universum und allem ist, was existiert, antwortet Google "42". Genau wie im Film "Per Anhalter durch die Galaxis". Einfach mal ausprobieren und "the answer to life the universe and everything" suchen. © Screenshots
Google easter Eggs
Lust auf ein kleines Acade Spiel? Dann hat Google das Spiel "Atari Breakout" im Angebot.  Dazu einfach Auf der englischen Google-Seite google.com/imghp?hl=de nach "atari breakout" suchen und der Spaß kann los gehen. © Screenshots
Google easter Eggs
Google easter Eggs © Screenshots
Google easter Eggs
Einen Spaß hat sich Google bei der Sprachauswahl in den Einstellungen erlaubt. Neben Deutsch und Englisch ist dort auch Klingonisch, Hacker-Slang, Piratisch und Bork, bork, bork! im Angebot. Bork, bork, bork! macht aus der Sprache von Google die des schwedischen Kochs aus der "Muppets Show" und Klingonisch stammt aus "Star-Trek". Zu finden sind die verrückten Sprachen bei der Googlesuche auf dem Zahnrad oben rechts. Dort auf Sucheinstellungen und auf Sprache klicken. Im Auswahlfenster kann dann die Sprache bestimmt werden. © Screenshots
Google easter Eggs
Wer bei Google nach "Hexadecimal" eingibt, erfährt die Anzahl der Treffer als Hexadecimalcode. Hier sind es "Ungefähr 0x4fba280" Ergebnisse. © Screenshots
Google easter Eggs
Lauter kleine Einzeller, die sich im Hintergrund auffressen und vermehren, zeigt Google, wenn man nach "conway's game of life" sucht. Die Simulation von dem "Spiel des Leben" kann mit einem Pauseknopf oben rechts angehalten werden. © Screenshots
Google easter Eggs
Noch ein Spiel auf Google gefällig? Dann einfach nach "zerg rush" suchen und zusehen, wie lauter kleine Google "O" die Suchergebnisse auffressen. Doch mit ganz vielen Klicks auf die einzelnen Os können die Plagegeister getötet werden. © Screenshots
Google easter Eggs
Das Wort "Tilt" verschiebt die Seite ein wenig nach rechts. Jedes andere Suchwort verschiebt Google wieder zurück. © Screenshots
Google easter Eggs
Auf Youtube gibt es nicht nur Videos zu allerlei Themen, wie Beispielsweise dem Tanzen. Die Videoplattform kann auch selber tanzen. Wenn auf Youtube nach "do the harlem shake" gesucht wird, fängt die ganze Seite an zu tanzen. © Screenshots

Dazu hat es allen Grund, denn der Kunstname "Google", der auf den mathematischen Begriff für eine 1 mit 100 Nullen zurückgeht, ist längst als Verb in unseren sprachlichen Alltag eingegangen: Wer heute online etwas sucht, der "googelt".

Wann genau das Milliarden-Umsatz-Unternehmen gegründet wurde, das 1996 als BackRub startete und das längst mehr als die größte Suchmaschine der Welt ist, darüber kann man streiten. Registriert wurde die Web-Adresse am 15. September 1997 - danach wäre Google bereits 16 Jahre alt.

Doch in der Vergangenheit hat der Internet-Gigant sein Wiegenfest auch schon mal am 7. September begangen - angeblich wurde an diesem Tag 1998 Google ins Firmenregister eingetragen. Mittlerweile vermerkt Google selbst jedoch, das wäre am 4. September 1998 passiert. Ist der Jubilar etwa schon so alt, dass er seinen eigenen Geburtstag vergessen hat?

Erinnern Sie sich noch an diese Google Doodles?

Google Doodle
Google ehrt am 23. April 2014 den deutschen Physiker und Nobelpreisträger Max Planck mit einem Google Doodle. Er wäre an diesem Tag 156 Jahre alt geworden. Das Google Doodle visualisiert Plancks wichtigste Entdeckung, die Formel "E=hv". © Google
Google Doodle
Google feiert den "Earth Day" am 22. April seit 2001 mit einem eigenen Google Doodle. 2014 stehen die Tiere im Mittelpunkt: Mehrere animierte Google Doodles zeigen zum Beispiel den Zimtkolibri, das Jemenchamäleon, den Mistkäfer oder die Ohrenqualle. Die Tiere wünschen den Usern "einen schönen Tag der Erde!". © Google
Google Doodle
Google feiert die Frühlingsanfang mit einem Google Doodle. Ein schwarzes Männchen mit Gieskanne lässt Bäume und Blumen erblühen. © Google
Google Doodle
Der amerikanischen Gorillaforscherin Dian Fossey hat Google ein Doodle gewidmet.  Sie wäre am 16. Januar 2014 82 Jahre alt geworden. © Google
Google Doodle
Feministin, Schriftstellerin und Philosophin war Simone de Beauvoir, die Google mit einem Doodle ehrt. © Google
Google Doodle
Den 155. Geburtstag der schwedischen Autorin Selma Lagerlöf ehrt Google mit einem Nils Holgersson-Doodle. © Google
Google Doodle
Das Google Doodle am 10. Dezember 2012 ehrt Ada Lovelace, die als erste Programmiererin der Welt gilt. © Google
Google Doodle
Mit dieser Dampflokomotive auf der Startseite ehrt Google den Industriedesigner Raymond Loewy. © Google
Google Doodle
Das Google Doodle für das Mathegenie Shakuntala Devi. © Google
Google Doodle
Mit diesem Doodle überrascht Google seine Nutzer an Halloween: Eine Hexe lud zum Spielen ein. © Google
Google Doodle
Vor 216 Jahren gelang dem Franzosen André- Jacques Garnerin erstmals ein Fallschirmsprung. Dieses Jubiläum ehrt Google mit einer animierten Grafik. © Google
Google Doodle
Zum 169. Geburtstag von Friedrich Nietzsche ehrt Google den Philologen mit diesem Doodle. © Google
Google Doodle
Anlässlich seines 407. Geburtstages wird am 15. Juli 2013 das Kunst-Genie Rembrandt mit diesem Doodle geehrt. © Google (Screenshot)
Google Doodle
Der Screenshot zeigt das Google Doodle vom 25. Juni 2013. Es ehrt den spanischen Architekten Antoni Gaudi. © Google (Screenshot)
Google Doodle
Das Google-Doodle am 10. Juni ehrt den Kinderbuchmaler Maurice Sendak. © Google (Screenshot)
Google Doodle
Das Google Doodle am 31. Mai ehrt Julius Richard Petri, dem Erfinder der nach ihmn benannten Petrischale. © Google (Screenshot)
Google Doodle
Das Google-Doodle am 8. Mai ehrt den Grafikdesigner und Filmemacher Saul Bass, der zahlreiche internationale Fimvorspänne und Firmenlogos entworfen hat. © Google
Google Doodle
Das Google Doodle am 22. April erinnert an den Earth Day. © Google
Google Doodle
Zum 200. Geburtstag von Grimms Märchen erzählt ein Google Doodle die Geschichte von Rotkäppchen. © Google
Google Doodle
Das Google Doodle am 15.4.2013 ehrt den Schweizer Mathematiker Leonhard Euler. Das Rechen-Genie wäre heute 306 Jahre alt geworden.  © Google
Das Google Doodle am 3. April 2013 ehrt den Architekten und Designer Henry van de Velde. Er wäre an diesem Tag 150 Jahre alt geworden. © Google
Google Doodle
Das Google Doodle am 2. April 2013 ehrt die Naturforscherin und Künstlerin Maria Sibylla Merian. Sie wäre an diesem Tag 366 Jahre alt geworden. © Google
Google
Das Google Doodle am 19. Februar ehrt den Astronom Nikolaus Kopernikus. Er wurde an diesem Tag im Jahr 1473 geboren. © Google
Das Google Doodle am Valentinstag, 14. Februar 2013, ehrt den Erfinder des Riesenrades, George Washington Gale Ferris. © Google
Beim Google Doodle zu Ehren des Erfinders der Eisbearbeitungsmaschine, Frank Zamboni, kann man sich als Eispräparator versuchen. © Google
Das Google-Doodle zum 410. Geburtstag von Otto von Guericke. © Google
Das Google Doodle zum 172. Geburtstag von Auguste Rodin. © Google
Zum 46-jährigen Jubiläum der ersten Ausstrahlung von Star Trek: Raumschiff Enterprise schenkt Google der Serie ein eigenes Doodle © Google
Zur Erinnerung an den 78. Geburtstag des Synthesizer-Erfinders Robert Moog gibt es ein Google Doodle, mit dem die Internet-Nutzer eine eigene Melodie komponieren können. © Google
Der Erfinder des Reißverschlusses bekommt zu seinem 132. Geburtstag ein eigenes Google Doodle: Gideon Sundbäck © Google
Zum 126. Geburtstag von Ludwig Mies van der Rohe ehrt Google den Architen mit einem eigenen Doodle. © Google
Juan Gris, einer der Vertreter des synthetischen Kubismus, bekommt an seinem Geburtstag auch ein eigenes Google Doodle. © Google
Zum Fühlingsanfang am 20. März sind die Buchstaben des Google Doodles bunt leuchtende Blumen. © Google
Ein Google Doodle erinnert an den Beginn des neuen Jahres im Persischen Kalender. © Google
Ein Google Doodle zum Unabhängigkeitstag in Tunesien am 20. März. © Google
Am 19. März wurde die Sydney Harbour Bridge 80 Jahre alt - dafür gibt's ein Google Doodle. © Google
Das Google Doodle am 17. März erinnert an den St. Parick's Day. © Google
Ein Google Doodle zum 120. Geburtstag des peruanischen Dichters und Schriftstellers Cesar Vallejo. © Google
Der ungarische Nationalfeiertag am 15. März erhält ebenfalls ein Google Doodle. © Google
Zum Weltfrauentag am 8. März gibt es ein verändertes Logo - ein Google Doodle. © Google
Das Google-Doodle zu Halloween. © Google
Bunt leuchtet das Google-Logo am 6. März, dem Unabhängigkeitstag in Ghana. © Google
Am 19. Februar erinnert dieses Google Doodle an die Malerin Gabriele Münter. © Google
Einen Tag vor dem Internationalen Frauentag am 8. März widmet Google ein Doodle den Frauen. © Google

Doch eigentlich ist es ja auch ziemlich egal, wann die Firmeengründer Larry Page und Sergey Brin die Kerzen auf der Torte ihres Babys ausblasen. Bei aller Kritik, die das Unternehmen bei seiner monopolgleichen Stellung aufgrund seines Umgangs mit dem Datenschutz - nicht nur im Zusammenhang mit dem NSA-Schnüffelskandal - regelmäßig zu hören bekommt: Die Mehrheit der Internet-User kann sich das Online-Surfen ohne Google nicht mehr vorstellen.

hn

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