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Google schickt in Deutschland wieder Kamera-Autos auf die Straßen - das ist der Grund

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Ein Fahrzeug aus der Google-Street-View-Flotte im Rahmen eines Pressetermines in Wien.

Die Kamera-Autos von Google sind wieder auf den Straßen in Deutschland unterwegs - allerdings nicht, um ihr Bild-Material für den Online-Dienst Street View zu verwenden.

München - Der US-Internetkonzern Google schickt derzeit wieder Kamera-Autos auf Deutschlands Straßen. Ziel sei es, das Kartenmaterial des Online-Dienstes Google Maps zu verbessern, teilte das Unternehmen auf Anfrage der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Samstagausgabe) mit. Im April hatte der US-Konzern angekündigt, die Fahrten bundesweit wieder aufzunehmen. Bis zum September will Google neue Daten in Deutschland sammeln. Am Freitag war Google in Essen mit einem Kamera-Fahrzeug unterwegs.

Es gehe unter anderem um Straßennamen und -schilder, Streckenführungen und Informationen über Geschäfte, sagte Google-Deutschland-Sprecherin Lena Heuermann der Zeitung. Es sei allerdings nicht geplant, die neuen Aufnahmen für den Online-Dienst Street View in Deutschland zu verwenden. "Wir haben derzeit keine Pläne, neues Bildmaterial von deutschen Straßen in Street View verfügbar zu machen." Die deutschen Datenschutzbestimmungen würden dies verhindern.

Der US-Konzern hatte 2008 bis 2010 Autos mit Kameras durch die Straßen deutscher Großstädte geschickt, um Aufnahmen für den Straßenbilder-Dienst Street View zu machen. Nach heftigen Protesten ermöglichte Google den Betroffenen hierzulande, ihre Hausfassaden unkenntlich zu machen.

afp

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