Google will digitalisierte Bücher neu auflegen lassen

+
John Bivens, der Kopf von „On Demand Books“, demonstriert in der Google-Zentrale, wie man ein Buch druckt. 

Mountain View/USA - Der Internetgigant Google will Teile seines Bestandes an eingescannten Büchern für einen Verlag öffenen. Damit könnten etliche eigentlich vergriffene Werke wieder erscheinen.

Das Unternehmen On Demand Books (Bücher auf Bestellung) hat eine Hochgeschwindigkeitsdruckmaschine, die ein 300-Seiten-Werk in weniger als fünf Minuten herstellen kann. Mit dieser “Espresso Book Machine“ sollen vom Markt verschwundene Bücher ihre Reinkarnation erfahren. “Für uns ist der Deal ein durchschlagendes Ereignis“, sagte On-Demand-Books-Chef Dane Neller am Mittwoch bei der Vorstellung der Druckmaschine am Google-Sitz im kalifornischen Mountain View. “So wird der Kreis geschlossen“, sagte Google-Sprecherin Jennie Johnson. “Es wird Menschen ermöglichen, Bücher wieder in den Händen zu halten, die sonst nirgendwo mehr zu haben sind.“ Googles Mammutprojekt der Digitalisierung von Büchern ist vor allem in Europa heftig umstritten, weil eine systematische Verletzung der Urheberrechte befürchtet wird. Ende## AP

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.