Apple und Microsoft greifen an

Klage gegen Google: Android-Krieg eskaliert

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Google-Büro in New York.

New York - Im Kampf um den Smartphone-Markt sind Patente längst zur Waffe geworden. Apple-Gründer Steve Jobs drohte einst mit einem Patent-„Atomkrieg“ gegen Googles Android-System. Nun nimmt eine Firma mit Draht zu Apple und Microsoft Internetriese Google ins Visier.

Der Patentkrieg in der Mobilfunk-Branche eskaliert: Eine Firma, hinter der unter anderem Apple und Microsoft stehen, hat Google verklagt. In der Klage des Konsortiums Rockstar geht es um sieben Patente für Such-Technologien. Im Visier steht ganz klar das dominierende Smartphone-Betriebssystem Android, das von Google entwickelt wird. Verklagt wurden auch die Hersteller HTC, Samsung, Huawei, LG Electronics, Pantech, Asus und ZTE. Sie verwenden Android-Software auf ihren Smartphones und Tablets.

Geheime Witz-Funktionen bei Google

Google easter Eggs
Gibt man bei Google "do a barrel roll" ein kann einem direkt schwindelig werden. Die ganze Seite dreht sich dann nämlich einmal um 360 Grad. © Screenshots
Google easter Eggs
Wer Google eine Frage stellt, bekommt auch so gut wie immer eine Antwort. Frägt man aber danach, was die Antwort auf das Leben, das Universum und allem ist, was existiert, antwortet Google "42". Genau wie im Film "Per Anhalter durch die Galaxis". Einfach mal ausprobieren und "the answer to life the universe and everything" suchen. © Screenshots
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Lust auf ein kleines Acade Spiel? Dann hat Google das Spiel "Atari Breakout" im Angebot.  Dazu einfach Auf der englischen Google-Seite google.com/imghp?hl=de nach "atari breakout" suchen und der Spaß kann los gehen. © Screenshots
Google easter Eggs
Google easter Eggs © Screenshots
Google easter Eggs
Einen Spaß hat sich Google bei der Sprachauswahl in den Einstellungen erlaubt. Neben Deutsch und Englisch ist dort auch Klingonisch, Hacker-Slang, Piratisch und Bork, bork, bork! im Angebot. Bork, bork, bork! macht aus der Sprache von Google die des schwedischen Kochs aus der "Muppets Show" und Klingonisch stammt aus "Star-Trek". Zu finden sind die verrückten Sprachen bei der Googlesuche auf dem Zahnrad oben rechts. Dort auf Sucheinstellungen und auf Sprache klicken. Im Auswahlfenster kann dann die Sprache bestimmt werden. © Screenshots
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Wer bei Google nach "Hexadecimal" eingibt, erfährt die Anzahl der Treffer als Hexadecimalcode. Hier sind es "Ungefähr 0x4fba280" Ergebnisse. © Screenshots
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Lauter kleine Einzeller, die sich im Hintergrund auffressen und vermehren, zeigt Google, wenn man nach "conway's game of life" sucht. Die Simulation von dem "Spiel des Leben" kann mit einem Pauseknopf oben rechts angehalten werden. © Screenshots
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Noch ein Spiel auf Google gefällig? Dann einfach nach "zerg rush" suchen und zusehen, wie lauter kleine Google "O" die Suchergebnisse auffressen. Doch mit ganz vielen Klicks auf die einzelnen Os können die Plagegeister getötet werden. © Screenshots
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Das Wort "Tilt" verschiebt die Seite ein wenig nach rechts. Jedes andere Suchwort verschiebt Google wieder zurück. © Screenshots
Google easter Eggs
Auf Youtube gibt es nicht nur Videos zu allerlei Themen, wie Beispielsweise dem Tanzen. Die Videoplattform kann auch selber tanzen. Wenn auf Youtube nach "do the harlem shake" gesucht wird, fängt die ganze Seite an zu tanzen. © Screenshots

Das Rockstar-Konsortium hatte sich 2011 rund 6000 Patente des insolventen kanadischen Netzwerk-Ausrüsters Nortel gesichert. Damals hatten sich Apple, Microsoft, Blackberry, Sony und Ericsson zusammengetan und boten 4,5 Milliarden Dollar für den Ideenschatz. Google unterlag in der Nortel-Auktion und setzte wenig später zum Kauf des Mobilfunk-Pioniers Motorola für 12,5 Milliarden Dollar an. Ein erklärtes Ziel dabei war, das Patent-Arsenal hinter Android zu stärken.

Die Klage gegen Google im Kerngeschäft des Suchmaschinen-Konzerns verschärft den zuletzt etwas ruhiger gewordenen Patentkonflikt dramatisch. Apple hatte den Streit im Frühjahr 2011 losgetreten. Gründer und Chef Steve Jobs fand, dass bei Android hart erarbeitete Technologien des iPhone kopiert worden seien. Apple klagte zunächst aber vor allem gegen einzelne Hersteller wie Samsung oder Motorola. Diese konterten mit eigenen Klagen. Daraus wurde ein globaler Konflikt mit Dutzenden Prozessen in mehreren Ländern. Seit dem Kauf von Motorola war auch Google direkt in den Patentstreit involviert.

25 Befehle, die Ihr iPhone jetzt versteht 

Iphone Funktionen, Spracherkennung, verschiedene Funktionen
Mit dem neuen iPhone ist auch die Spracherkennung verbessert worden. Der Siri-Assistent hat ungefähr 200 verschiedene Befehle. Das spart das Tippen: "Tom ist mein Bruder - Rufe meinen Bruder an" Sehen Sie hier weitere nützliche Befehle, die von www.iphone-ticker.de vorgestellt wurden. © dpa
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Im Kalender kann man wichtige Ereignisse hinzufügen, ändern und nachfragen. © dpa
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Wie zum Beispiel "Trage ein Meeting für 9 Uhr ein", ... © dpa
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... "Ändere das Treffen mit meiner Mutter" ... © dpa
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... oder aber "Wie sieht mein restlicher Tag aus?" © dpa
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Auch das Weckerstellen funktioniert mit einem einfachen Befehl: "Weck mich in acht Stunden" © dpa
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Wenn man gerade im Ausland ist und wissen möchte wie viel Uhr es zu Hause ist kann man schnell fragen: "Wie viel ist Uhr ist es in München?" © dpa
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Der Timer lässt sich verbal bedienen: "Setze den Timer auf zehn Minuten." © dpa
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Wenn man wissen möchte, wo sich seine Freunde befinden, fragt man ab sofort sein iPhone: "Wo ist Thomas?" © dpa
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Das bietet gerade für eifersüchtige Partner einen großen Vorteil. Mit einem Befehl einfach herausfinden, wo sich sein Schatz gerade herumtreibt. Das ist aber nur möglich, wenn dieser auch zugestimmt hat, dass man ihn orten darf. © dpa
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Damit kann man auch die Sprachfunktion für die Navigation nutzen. "Wie komme ich nach Hause?" kann man manchmal leichter sprechen als schreiben. © dpa
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Lokale Örtlichkeiten können auch einfach abgefragt werden wie zum Beispiel: "Wo gibt es den nächsten Kaffee?" © dpa
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Auch wichtig könnte das sein, wenn man mit seinem Auto stehen geblieben ist: "Finde eine Tankstelle, die zu Fuß erreichbar ist." © dpa
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Eine kurze  SMS kann sprachlich verfasst werden. Da hat man beide Hände frei und sagt seinem besten Freund kurz, dass man in zehn Minuten da ist. © dpa
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Musik lässt sich mit dem Siri-Assistenen bedienen. So kann man den Befehl geben: "Spiele The Beatles" © dpa
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Notizen sagen und speichern oder aufrufen lassen: "Finde meine Restaurant-Notiz". © dpa
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Keine große Veränderung, aber weiterhin möglich: "Rufe Papa an". © dpa
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Eine sehr wichtige Sprachbedienungsfunktion: Die Erinnerung. "Erinnere mich daran, Blumen mitzubringen". Oder "Geburtstag meiner Frau nicht vergessen." © dpa
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Für Geschäftsleute, die schnell die Märkte abfragen müssen, gibt es eine Befehlsfunktion, die Ihnen mitteilt wie der Dax steht. © dpa
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Kann man heute zum Badesee? Anstatt manuell nachzuschauen, einfach kurz nachfragen. © dpa
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Mit dem Siri-Assistenen kann man auch mal eben schnell die Websuche betätigen. Dabei erkennt das Betriebssystem die verschiedenen Suchmaschinen. © dpa
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Das bedeutet, man kann sowohl bei Google als auch bei ask oder bing seine Informationen beschaffen. © dpa
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Zum Beispiel für den Smalltalk: Wie alt werden Hunde? Wann begann der zweite Weltkrieg und Ähnliches. © dpa
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Auch sinnvoll: "Using Wolfram Alpha". Wie viel Trinkgeld muss man zahlen, bei einer Rechnung von 24,34 Euro für zwei Personen? © dpa
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In wie vielen Tagen ist Weihnachten? Auch diese Frage beantwortet das System. Und dann hat man genügend Zeit noch Geschenke zu kaufen. © dpa

Im aktuellen Fall gehört die Firma Rockstar Consortium zwar Apple, Microsoft und den anderen Technologiefirmen, agiert aber unabhängig. Man sei auch nicht an eventuelle Vereinbarungen der einzelnen Unternehmen gebunden, sagte Rockstar-Chef John Veschi vergangenes Jahr dem US-Magazin „Wired“. So hat Apple eigentlich einen Patentdeal mit HTC. Laut Veschi liegen bei Rockstar noch rund 4000 Patente, den Rest sicherten sich die beteiligten Unternehmen direkt.

Bei Google sieht Rockstar seine Such-Patente unter anderem durch das Werbesystem AdWords verletzt - eine tragenden Säule des Geschäfts des Internet-Konzerns. Gegen die Gerätehersteller werden sieben andere Patente ins Feld geführt. Sie betreffen unterschiedliche Bereiche. Es geht zum Beispiel um die Bedienung von Geräten, Netzwerk-Anbindung, Benachrichtigungen, aber auch um Hardware-Aufbau. Rockstar nimmt relativ neue Geräte ins Visier, etwa Samsungs Smartphone Galaxy S3 oder das HTC One.

dpa

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