Zwei Jahre Apple Handy  „iPhone“

Großes Special zum iPhone-Jubiläum

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Das Apple iPhone feiert zweijähriges Jubiläum.

München Das Kult-Telefon hat Geburtstag: Vor genau zwei Jahren kam in Deutschland das erste iPhone auf den Markt – 1,2 Millionen Stück hat T-Mobile seitdem verkauft.

Erfolgsgeheimnisse sind die über 100 000 kleinen Programme, die es mittlerweile für das Apple-Handy zum Herunterladen gibt – und die nach wie vor faszinierend einfache Bedienung. Zum Jubiläum haben wir getestet, ob das iPhone auch als Navi taugt. Und Apple-Vizepräsident Greg Joswiak stellte uns persönlich die neuesten Spiele-Hits vor.

Das iPhone als Navi - Was taugt die neue Lösung von TomTom?

Navigations-Software fürs iPhone gibt es schon länger – doch erst jetzt hat TomTom eine Auto-Halterung auf den Markt gebracht, die das Apple-Handy zum vollwertigen Navi macht. Wir haben den 100 Euro teuren TomTom Car Kit getestet.

Vorteile: NebenderHalterung mit Saugnapf, in die Sie das iPhone einsetzen, enthält der Car Kit einen Stromanschluss für den Zigarettenanzünder undeinenVerstärkerfür die GPS-Signale. Dadurch ist das iPhone trotz bekannt schwächlicher Batterie immer voll geladen – und der GPS-Empfang funktioniert erstklassig. Die Navigation mitStimmen-Anweisungenklappt so gut wie am normalen Navi. Sie können gleichzeitig Musik vom iPhone hören – und das Ganze auch noch als Telefon-Freisprechanlage verwenden. Besonders praktisch: Die TomTom-Software auf dem iPhone hilft Ihnen auch weiter, wenn Sie zu Fuß unterwegs sind.

Nachteile: Die schicke Lösung ist leider auch teuer – denn die Navi-Software von TomTom müssen Sie extra kaufen. Für das Deutschland-Österreich-Schweiz-Paket zahlen Sie im AppStore 70 Euro, für ganz Westeuropa 100 Euro. Macht mit Car Kit 170 bis 200 Euro – da gibt’s deutlich billigere Navis. Und: Das iPhone immer wieder herausnehmen und einsetzen zu müssen, ist auch gewöhnungsbedürftig. Weiteres Manko: Wenn Sie kein Adlerauge haben, ist die Schrift am kleinen Bildschirm teilweise schwer zu entziffern.

Fazit: Prima Idee für große iPhone-Fans. Der Rest wird mit einem klassischen Navi mindestens genauso glücklich.

Handy-Tipps für den Urlaub

Handy-Tipps für den Urlaub
Grund zur Freude: Zum 1. Juli sind die Preise für das Telefonieren mit dem Handy zwischen EU-Ländern gesunken. Wer EU-weit “simst“, also Kurznachrichten verschickt, muss pro SMS nur noch maximal 11 Cent zahlen (ohne Mehrwertsteuer). © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Ein Telefonat darf nur noch bis zu 43 Cent pro Minute kosten, eingehende Anrufe höchstens 0,19 Cent. Fürs Surfen, e-mail, Foto oder Film herunterladen werden pro übertragenem Megabyte maximal 1 Euro berechnet. Aber Vorsicht... © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
Handy-Telefonate aus Nicht-EU-Ländern können immer noch richtig teuer werden: Ein Anruf aus der Türkei kostet bei den vier großen Mobilfunkanbietern T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus mindestens 1,49 Euro pro Minute. Das teilt die Stiftung Warentest mit. © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
Auch bei Urlaubs-Telefonaten aus der Schweiz und Kroatien werden bis zu 1,49 Euro fällig. Gespräche aus  Tunesien kosten pro Minute zwischen zwei und drei Euro. © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
Wenn Sie Ihren Urlaub im Ausland verbringen, dann zahlen Sie für eingehende Anrufe, aber auch für eingehende Bilder-Nachrichten. Pro MMS kann das je nach Größe der Bilder und Anbieter bis zu 4,50 Euro kosten. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Wichtig: Schalten Sie Ihre Mailbox vor dem Auslands-Urlaub ab. Sonst zahlen Sie doppelt für verpasste Anrufe, die bei einem Besetztzeichen oder bei Nichterreichbarkeit auf Ihre deutsche Mailbox weitergeleitet werden. Zuerst für ein eingehendes Gespräch im Ausland und dann noch einmal für die Weiterleitung auf die deutsche Mailbox. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Im Ausland wählen sich Handys automatisch in ein verfügbares Netz ein. Allerdings ist das nicht immer auch das billigste. Deshalb sollte man schon vor dem Urlaub den günstigsten Anbieter im jeweiligen Land heraussuschen. Oft handelt es sich dabei sogar um einen Partner Ihres Mobilfunk-Anbieters. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
In das günstige Auslands-Netz wählt man sich im Urlaubsland von Hand ein. Dafür deaktiviert man im Einstellungsmenü die automatische Netzsuche. So kann man auch erzwingen, dass sich das Handy ins deutsche Netz einwählt, wenn man nahe der Grenze Urlaub macht. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Man sollte sich vor dem Urlaub informieren, ob sich die Form der Steckdosen oder die Netzspannung im Urlaubsland von Deutschland unterscheiden. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Zwar sind die in Deutschland üblichen Steckdosen weltweit verbreitet, doch schon in Großbritannien findet man sie nicht. Wenn nötig sollten Sie also einen Adapter kaufen, damit das Ladegerät Ihres Handys in die landestypische Steckdose passt. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Sonne, Meer und Sand können zur Gefahr für Ihr Handy werden. Die pralle Sonne kann Fehlfunktionen des Displays verursachen. Außerdem kann der Akku bei Hitze schneller leer werden.  © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Wird ein Handy nass, sollte man es auf keinen Fall mit dem Föhn trocknen, da die Hitze die Technik beschädigen kann. Besser: Das Telefon in ein Glas voller Reis legen. Die Körner saugen die Feuchtigkeit auf. Sand in Anschlüssen oder zwischen den Handy-Tasten lassen sich am besten mit einem sehr feinen Pinsel entfernen. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Was tun, wenn das Handy im Urlaub geklaut wird? Zu aller erst sollten Sie schnellstmöglich Ihre Karte sperren lassen. Dazu wählen Sie die Service-Nummer Ihres Mobilfunk-Anbieters. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Das sind die Diebstahl-Service-Nummern der gängigen Anbieter: T-Mobile: +49 1803/ 30 22 02, Xtra: +49 1805/ 22 94 94, Vodafone: +49 172/ 12 12, Callya: +49 172/ 2 29 11, E-Plus: +49 177/ 10 00, Free & Easy: +49 177/ 11 50, O2: +49 179/ 5 52 22, Loop: +49 179/ 5 52 82 © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
Außerdem sollten Sie den Handy-Klau immer auch der Polizei vor Ort melden. Die Fälle, in denen Bestohlene ihr Handy wieder zurück bekamen sind zwar ziemlich selten. Aber man sollte zur Sicherheit seine IMEI-Nummer kennen, mit der ein gestohlenes Handy eindeutig identifiziert werden kann. Wenn Sie die Kombination *#06# eingeben, zeigt Ihr Handy diese Nummer an. © AP
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Über die Notrufnummer 112 erreichen sie in allen 27 EU-Staaten sowie in Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie auf Island Hilfe. Die Leitstellen alarmieren je nach Notfall Polizei, Feuerwehr oder den Rettungsdienst. Sie sollen Notrufe in verschiedenen Sprachen bearbeiten können. © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
In jedem Fall sollte ein Internet-fähiges Handy nicht so eingestellt sein, dass es sich automatisch ins Web einwählt. Das kann im Ausland sehr teure Gebühren nach sich ziehen. © dpa

Das iPhone als Zauberstab - die neuen Spiele-Hits

Über ihm steht fast nur noch Ober-Guru Steve Jobs: Apple-Vizepräsident Greg Joswiak nahm sich im Apple-Store in der Rosenstraße eine halbe Stunde Zeit, um uns die kommenden Spiele-Highlights aus dem AppStore zu präsentieren. Das sind Apples vier neue Topgames:

Harry Potter Spells: Hier werden iPhone und iPod touch zum Zauberstab! Per Handbewegung schütteln Potter-Fans die legendären Zauberformeln aus dem Ärmel – von „Lumos“ bis zum Todesfluch „Avada Kedavra“. Mit Bluetooth lassen sich sogar zwei Geräte zum ultimativen Zauber-Duell koppeln. Bei der Vorführung konterte Joswiak alle Attacken souverän – und lachte: „Ich bin ein Magier!“ Das Spiel erscheint am Montag, 16.11.2009.

Touch Pets: Die Spieler päppeln virtuelle Hündchen auf – und es gibt sogar eine Art Hunde-Facebook als Online-Community. Das Basis-Spiel ist gratis und ab sofort zu haben, Zusatz-Gegenstände kosten Geld.

Star Wars Trench Run: Das erste Krieg der Sterne-Spiel im AppStore mit Original- Grafik aus den Filmen.

Skies Of Glory: Grafisch aufwendiges Flugspiel mit historischen Kampffliegern, ebenfalls in der Grundversion gratis. Seine Lieblings-App verriet Joswiak auch. Mit NearestWiki (1,59 Euro) richten Sie Ihr iPhone auf Sehenswürdigkeiten – dank Kamera und GPS erfahren Sie in Texteinblendungen dann automatisch alles Wissenswerte.

Jörg Heinrich

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