Hacker griffen Googles Herz an

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Anfang des Jahres griffen Hacker Googles Authentifizierungssystem an.

New York. Einbruch mit Folgen: Bei dem Anfang des Jahres bekannt gewordenen Einbruch in die Systeme von Google hatten die angeblich aus China stammenden Eindringliche offenbar die Hand am Herzstück des Anbieters: am zentralen Authentifizierungssystem Gaia.

Das berichtet die New York Times unter Berufung auf einen Informanten, der über die internen Ermittlungen bei Google informiert sein soll. Google hat sich bislang weitgehend über die Hintergründe des Einbruchs ausgeschwiegen.

Die chinesische Regierung hat jede Verwicklung in Cyber-Attacken bestritten. "Heise online" berichtet, dass der Angriff seinen Anfang mit einer Messenger-Nachricht an einen Mitarbeiter in China nahm. Diese enthilet einen Link zu einer präparierten Webseite.

Über eine (vermutliche) Lücke im Internet Explorer gelang dann der Zugriff auf den Windows-PC des Mitarbeiters, von wo aus sich die Angreifer weiter zu den Rechnern des Gaia-Entwicklerteams hangelten.

Google hat eine Stellungnahme zu dem neuen Bericht abgelehnt. Google soll nach dem Vorfall jedoch zusätzliche Sicherheitsfunktionen zum Schutz seiner Systeme implementiert haben. Worin die bestehen, ist unbekannt. (red)

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