Handytarif mit Datenautomatik kann teuer werden

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Smartphone-Nutzer sollten darauf achten, ob ihr Tarif eine Datenautomatik beinhaltet. Sonst wird das Surfen ein teures Vergnüngen. Foto: Philipp Laage

Berlin (dpa/tmn) - Achtung Kostenfalle. Tarife mit Datenautomatik können teuer werden. Wie? Wer das Inklusive-Volumen aufgebraucht hat, bekommt automatisch ein kostenpflichtiges Zusatzpaket. Und dann noch eins und noch eins.

Automatik statt Drosselung - bei einigen Handytarifen werden nach dem Verbrauch eines bestimmten Datenvolumens automatisch weitere Datenpakete kostenpflichtig hinzugebucht. Laut dem Telekommunikationsportal "teltarif.de" ist hier Vorsicht geboten, denn die Tarife können zur Kostenfalle werden. Bis zu drei Pakete zu Preisen ab je 1,50 Euro würden bei den Anbietern o2, Vodafone oder Base hinzugebucht. Wer die Pakete drei Monate in Folge ausschöpft, bekomme bei o2 und Base dauerhaft ein kostenpflichtiges Datenupgrade, beziehungsweise werde in den nächsthöheren Tarif umgestellt.

Um zu verhindern, dass Datenpakete automatisch hinzugebucht werden, müssen Nutzer laut "teltarif.de" Widerspruch gegen die Datenautomatik einlegen. Dadurch lasse sich der Service bei Base und o2 dauerhaft abstellen, bei Vodafone zählt der Widerspruch nur für den jeweiligen Abrechnungsmonat. Wer unsicher ist, ob sein Tarif eine Datenautomatik beinhaltet, sollte bei seinem Mobilfunk-Anbieter nachfragen.

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