HNA-Kommentar

Altes in neuem Gewand - Google rüstet sich für die Zukunft

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Google rüstet sich für die Computer-Welt der Zukunft: Die bei der Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellten Neuerungen sollen Google den Platz auf allen Arten von Geräten sichern. HNA-Redakteur Jens Nähler kommentiert die Neuerungen.

Keine aufgerüsteten Tablets und Smartphones und keine futuristische Brille - dafür solide und vielversprechende Weiterentwicklungen bestehender Angebote. Google, das zeigte das Unternehmen auf seiner Entwicklerkonferenz I/O, macht in diesem Jahr das, was es seit jeher am besten kann: Aus den Daten seiner Nutzer nützliche Produkte bauen. Zunächst spielt es da keine Rolle, dass nicht alles den Segen der kritischen Masse findet - wie Google letztens beim BGH-Urteil zu seinen Suchvorschlägen erleben musste.

HNA-Redakteur Jens Nähler (jna@hna.de) über die neuen Angebote von Google.

Auch spielt es keine Rolle, dass Google+ von Pinterest abkupfert und die Verbesserungen gerade im Bereich der Bildbearbeitung von Facebook inspiriert sind: Bilder werden dort am meisten geteilt. Es macht nichts, dass sich der neue Musikdienst an Spotify anlehnt und die neue Anwendung Hangouts dem Erfolg von Nachrichtendiensten wie WhatsApp nacheifert. Denn Google wertet seine Produktpalette langsam aber sicher gewaltig auf. Es müssen eben nicht immer eigene bahnbrechende Innovationen sein.

Diese wollte Google lediglich in seinem Kerngeschäft demonstrieren: der Suche. Die will das Unternehmen neu erfinden. Die Maschine soll den sprechenden Menschen verstehen können. Auch das ist nicht außergewöhnlich, Apple hat das bereits länger im Angebot. Richtig beim Nutzer angekommen ist dieses Prinzip jedoch noch nicht.

Viel spannender ist dagegen die Weiterentwicklung der Suchergebnisse anhand der Daten, die Google bereits über seine Nutzer weiß. Denn ein persönlich zugeschnittenes Suchergebnis ist für die Menschen, die ihre Daten bereitwillig in der "neuen Öffentlichkeit" des Netzes teilen, eine praktische und hilfreiche Offenbarung. Für Datenschützer ist es ein Gräuel. Aber auch das ist für Google nichts Neues.

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