Ärger von der Justiz

Illegale Livestreams bleiben Grauzone mit Risiken

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Wer im Netz illegale Streaming-Dienste in Anspruch nimmt, bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone. Foto: Silas Stein (Archiv)

Wer im Netz illegal Serien oder Live-Übertragungen schaut, erhöht das Risiko einer juristischen Auseinandersetzung. Zwar gibt es bislang keine klare Rechtsprechung, es bleibt jedoch eine rechtliche Grauzone.

Berlin (dpa/tmn) - Nutzer illegaler Livestream-Angebote bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. Konkrete höchstrichterliche Entscheidungen, ob allein schon das Anschauen eines illegalen Streams eine Rechtsverletzung darstellt, gibt es laut Rechtsportal "irights.info" bislang nicht.

Ein Restrisiko für juristischen Ärger besteht für Stream-Zuschauer auf jeden Fall. Ärger können Nutzer den Angaben nach schon bekommen, wenn es sich um eine offensichtlich rechtswidrige Quelle handelt. Lässt sich also ohne große Recherche feststellen, dass ein Portal oder eine Webseite sicher keine Genehmigung hat, die angebotenen Filme, TV-Shows oder Sportübertragungen zu streamen, schützt Unwissenheit nicht vor Strafe.

Von dieser rechtlichen Grauzone abgesehen, gibt es neben der Fairness gegenüber den Urhebern noch mehr Gründe, fragwürdige Streaming-Angebote nicht zu nutzen: Denn auf den Portalen können Abofallen und andere Gefahren wie aggressive Werbung oder sogar Schadsoftware lauern, warnen die Experten.

iRights über die unklare Rechtslage beim Streaming

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