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Im Zweifel zum günstigeren LTE-Tarif greifen

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Das Mobile Internet LTE erreicht hohe Geschwindigkeitswerte. Das ist unterwegs besonders praktisch. Foto: Alexander Heinl

Ohne das Internet auf dem Smartphone geht fast nichts. Deshalb greifen manche Verbraucher zu den teuren Tarifen, um schnellstmögliche Verbindungen zu erreichen. Doch das ist teilweise gar nicht nötig.

Berlin (dpa/tmn) - Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen 50 und 500 Megabit pro Sekunde (MBit/s) klingt gewaltig, ist er in der Praxis aber meist nicht - zumindest wenn es ums Surfen in LTE-Mobilfunknetzen geht.

Im Alltag merkten Smartphone-Nutzer kaum einen Unterschied, weil die theoretisch versprochenen Spitzenwerte nur in den seltensten Fällen erreicht werden. Darauf weist das Verbraucherportal "Finanztip.de" hin. Außerdem reichten beispielsweise bereits 3 bis 4 MBit/s, um einen Film ruckelfrei aufs Smartphone zu streamen.

Deshalb lohne es sich meist nicht, zu den deutlich kostspieligeren Turbo-LTE-Tarifen zu greifen - die Angebote mit 50 MBit/s erfüllten auch ihren Zweck und seien viel günstiger. Lange gab es preiswerte LTE-Tarife nur im Telefónica-Netz, doch seit kurzem haben auch Telekom und Vodafone ihre LTE-Netze für Drittanbieter geöffnet.

Allerdings müssen Kunden dabei manchmal zweimal hinschauen, um diese Tarife zu identifizieren. Oft ist den Experten zufolge nämlich nicht von LTE die Rede, sondern von Highspeed-Option oder -Upgrade.

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