Pannen, Pech und verrückte Kommentare: Was im Redaktionsalltag schief läuft

20 Jahre HNA.de: Es war nass, wild und besinnlich

Missglückter Startschuss: Die erste Push-Mitteilung, die bei Kassel Live jemals versendet wurde, führte auf diesen Beitrag – und war ein Versehen. Screenshot:  Kassel Li ve

Seit 20 Jahren informiert die HNA nicht nur in der Zeitung, sondern auch im Internet über alle wichtigen Ereignisse in der Region. Klar, dass da auch mal Pannen passieren.

Etwa beim Versenden von Pushnachrichten. Im Verwaltungssystem unseres Kassel-Live-Blogs liegen die Knöpfe zum Aktualisieren und zum Pushen einer Nachricht direkt untereinander. So kam es, dass die erste Push-Mitteilung, die wir je bei Kassel Live verschickt haben, durch eine Unachtsamkeit das Thema „Tiere genießen an der Sababurg die Sonne“ hatte – auch wenn das alles andere als eine harte Nachricht ist.

Auch bei den Diensten in der Onlineredaktion läuft nicht immer alles nach Plan. Zwar gibt es einen Dienstplan, auf den jeder Kollege von überall zugreifen kann. An einem Morgen aber tauchte die Frühschicht dennoch nicht wie vorgesehen um 6.30 Uhr in der Redaktion auf. Da der Kollege morgens alleine ist, fiel das erst auf, als um 9 Uhr weitere Redakteure in das Büro kamen – und dieses verwaist vorfanden. Tatsächlich hatte der Frühdienst übersehen, dass er als solcher eingeteilt war – und so wurde die Webseite an diesem Morgen erst ab 9 Uhr aktualisiert.

Manchmal ist es auch die Technik, die Onlineredakteuren das Leben schwer macht. So wurde erst kürzlich die Website durch eine Störung auf Werkseinstellung zurückgesetzt. Mehrere Minuten liefen alle Meldungen unsortiert auf der Startseite ein – ohne dass die Kollegen etwas tun konnten.

Dann stand zumindest das Grundgerüst der Seite wieder. Bis HNA.de wieder wie gewohnt aussah, dauerte es allerdings acht Stunden.

Gut, dass es während der Arbeit für das Digitalangebot immer etwas zum Schmunzeln gibt.

Etwa, wenn Überschriften unfreiwillig doppeldeutig oder komisch sind:

• „Jugendanstalt in Hameln: Feuerwehr bildet Straftäter aus“

• „Verfassungsrichterin Susanne Baer gratuliert Menschen mit HIV“

• „Elfeinhalb Jahre Haft für Leiche in Bio-Abfall“

• „Nass, wild, besinnlich“ – so lautete eine weitere Überschrift. Was gemeint war? Die Pläne einer Gemeinde, Wassersport mit einem Schlauchboot ins Tourismusangebot aufzunehmen.

Und auch im weiteren Verlauf von Artikeln tauchen immer wieder Kuriositäten auf:

• „Der Täter verließ mit seiner Beute die Bankfiliale und flüchtete nach links in unbekannte Richtung.“

• „Der Pilot hatte sich zwischenzeitlich aus seinem Frack befreit“. Da sagen wir doch: Gut, dass er einen Frack trug – und noch besser, dass er es aus dem Wrack geschafft hat.

• „Er erlitt offenbar eine Gehirnerschütterung, blieb aber nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.“

• „Die Beamten legten dieses Mal auch viel Wert auf Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen während des Festes.“

• Und auch Tippfehler können durchaus folgenreich sein: Sowohl der Satz „Die Wettkämpfe waren scheißtreibend“ als auch die Aufführung der „Nusskacker“ haben es zur Veröffentlichung gebracht.

Und auch diese drei Kommentar-Fundstücke wollen wir Ihnen hier aber nicht vorenthalten:

• „Die blöde Schlampe soll dem Fresse halten .... Sorry total betrun kn frohes neues jahr.“

• „Dieses Video wurde von einem Affen geschnitten und von einem Idioten vertont.“

• Nach der Hilfestellung eines Kollegen bei einem technischen Problem: „Danke Andreas, du bist der beste und soooooo schön.“

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