Kaspersky will in Top 3 bei Sicherheitssoftware

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Das Team des russischen Antiviren-Herstellers Kaspersky (Archivbild).

Hannover - Der russische Sicherheitssoftware-Spezialist Kaspersky will in diesem Jahr den Sprung unter die ersten drei der Branche schaffen.

Das Wachstum solle vor allem aus dem Geschäft mit Unternehmen kommen, sagte Firmenchef Jewgeni Bujakin am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa auf der IT-Messe CeBIT in Hannover. Im Verbrauchergeschäft sei die Firma aus Moskau bereits seit vergangenem Jahr auf den dritten Platz, in einigen europäischen Ländern wie Deutschland sogar Marktführer. Die mit Abstand größten Hersteller von Sicherheitssoftware sind die US-Unternehmen Symantec (“Norton Antivirus“) und McAfee.

Cebit 2011: Das sind die Trends

"Cloud Computing" ist einer der großen Trends auf der Computermesse Cebit in Hannover: Das Computern in der „Wolke“ bedeutet: Sie speichern Ihre Daten oder Programme nicht mehr zu Hause auf dem Rechner ab – sondern auf einem Server im Internet. © dpa
Vorteil des Cloud Computing: Egal, von wo aus (Büro, Daheim, Urlaub) und mit welchem Gerät (PC, Handy) Sie auch computern – Sie greifen immer auf die gleichen Daten zurück. Praktisch! Große Festplatten werden damit zunehmend überflüssig. © dpa
Ein Mitarbeiter zeigt am Stand von Microsoft die Benutzeroberfläche der Cloud-Anwendung von Microsoft. Microsoft will mit einer neuen Initiative das Cloud Computing in Deutschland voranbringen und in dem Wachstumsmarkt zum Tempomacher werden. © dpa
Die Benutzeroberfläche der Cloud-Anwendung von Microsoft. Insgesamt 30 Cloud-Projekte will das Unternehmen in Deutschland unterstützen und damit den neuen Trend zur Verlagerung von Computerdienstleistungen ins Netz stärken. © dpa
Cloud-Computing wird alltagstauglich: Web.de bohrt die Postfächer seiner Kunden auf: Direkt im Browser lassen sich nun auch Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware nutzen. © dpa
Nicht länger nebulös: Inzwischen setzen selbst Branchenriesen wie Microsoft, dem die Wolke lange suspekt war, auf Cloud-Technologie. © dpa
Kay Mantzel zeigt am Stand von Microsoft die Benutzeroberfläche der Cloud-Anwendung von Microsoft . © dpa
Lautsprecher im Smartphone-Format: Die Stereo-Box Beewi BBS300 bietet zwei Watt Leistung und ist auch als Freisprecheinrichtung einsetzbar. © Avenir Telecom/dpa/tmn
Mehr Antennen für mehr Geschwindigkeit: Nach Herstellerangaben schafft der WLAN-Router NBG5715 von Zyxel maximal 450 Megabit in der Sekunde. © Zyxel/dpa/tmn
Der Roboter-Dino Pleo Reborn kann Menschen erkennen und Tricks lernen - hat aber auch seinen eigenen Willen: Wer sich nicht kümmert, wird vergeblich auf ein gut gelauntes Urvieh warten. © Joker/Innvo Labs/dpa/tmn
Kameraleiste und zwei Streaming-Boxen: Wavi Xtion ist eine Bewegungssteuerung für den PC. Die Kameraleiste erinnert zumindest optisch an Microsofts Kinect. © Asus/dpa/tmn
Die Dockingstation für das Smartphone Atrix ist mit Tastatur und Display schon ein halbes Laptop. Motorola hat es deshalb Lapdock getauft. © Motorola/dpa/tmn
Sieht aus wie ein Stift, ist aber eine Maus: Die "Pen Maus" von Genius soll auf jeder Oberfläche funktionieren und vor allem für Reisende nützlich sein. © Genius/dpa/tmn
Und es hat Xoom gemacht - das gut 10 Zoll große Multitouch-Display des Motorola-Tablets löst mit 1200 mal 800 Pixeln auf. © Motorola/dpa/tmn
Gummierter Rand: Das Outdoor-Tablet Ulmo von Mitac kann nicht nur Stöße vertragen, sondern soll auch nach einem Wasserbad noch funktionieren. © Mitac/dpa/tmn
Ein Messebesucher fotografierteinen Tablet PC der Firma LG auf dem Messegelände in Hannover. © dpa
Eine Messebesucherin betrachtet am Montag Tablets der Firma ASUS. © dpa
Zwei Messebesucherinen spielen mit der Konsole W.A.V.I Xtion der Firma ASUS. © dpa
Ein Messebesucher betrachtet am Montag das Touch Systems der Firma 3M. © dpa
Die Spielkonsole "Nintendo 3DS". © dpa
Eine Mitarbeiterin der Firma ASUS präsentiert das ASUS Pad Transforming mit optionalem Keyboard. © dpa
Eine Mitarbeiterin der Firma ASUS präsentiert das ASUS Tablet Slide 10.1 Zoll mit ausziehbarem Keyboard. © dpa
Ein Mann hält das Pad Stylistic Q550 von Fujitsu in der Hand. © dpa
Ein Mann hält das Pad Stylistic Q550 von Fujitsu auf dem Messegelände in Hannover in der Hand. © dpa
Eine Frau zeigt an einem iPad den Übersichtsplan des IBM Standes auf dem Messegelände in Hannover. © dpa
Der Multichannel VPN Router 500/550 von Viprinet ist speziell auf die Einrichtung hochausfallsicherer Internetanbindungen in industriellen und mobilen Anwendungsszenarien ausgerichtet. © obs/Viprinet GmbH
Die Hand eines Standmitarbeiters zeigt auf den übergroßen Bildschirm eines Smartphones, auf dem der Besitzer eines Smart-Elektroautos die nächstgelegene Elektrotankstelle finden kann. © Focke Strangmann/dapd
Die Hand eines Standmitarbeiters hält am Stand von Microsoft ein Smartphone, auf dem der Ladezustand und andere Informationen eines Smart-Elektroautos angezeigt werden können, und mit dessen Hilfe die nächstgelegene Elektrotankstelle gefunden werden kann. © Focke Strangmann/dapd
Die Hand eines Standmitarbeiters hält am Stand von Microsoft ein Smartphone, auf dem der Ladezustand und andere Informationen eines Smart-Elektroautos angezeigt werden können, und mit dessen Hilfe die nächstgelegene Elektrotankstelle gefunden werden kann. © Focke Strangmann/dapd
Ein Polizist posiert mit einem iPhone mit einer Applikation (App) der nordrhein-westfälischen Polizei. © Volker Hartmann/dapd
Die nordrhein-westfälische Polizei hat zur Cebit unter dem Namen "Polizei NRW App" als bundesweit erste Länderpolizei eine eigene kostenlose Applikation, ein sogenanntes App, für Mobiltelefone gestartet. © Volker Hartmann/dapd
Eine Computermaus, eine sogenannte M440-ECO-Maus, des Herstellers Fujitsu. Die Maus ist biologisch abbaubar. Das Gehäuse der ECO-Maus besteht aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Maus M440 ECO ist aus einem einem Zelluloseacetat hergestellt. Plastik und PVC konnten dadurch ersetzt werden. © Jörg Sarbach/dapd
Ein Mann hät am Montag am Stand von LG das Smartphone LG Optimus 3D. © Ronny Hartmann/dapd
Rolf Schwirz, Vorstandsvorsitzender von Fujitsu Technology Solutions, zeigt am Montag bei der Pressekonferenz seines Unternehmens auf der Computermesse CeBIT in Hannover einen demnaechst erscheinenden Tablet-PC. © dpa
Messehostess Christiane posiert am Stand von Vodafone mit einem "Long Term Evolution" (LTE) - Modem (r.), dem Nachfolge-Standard für die mobile Datenübertragungstechnik Universal Mobile Telecommunications System (UMTS), und einem Digital Subscriber Line (DSL) - Router vom Typ Easybox 803. © Ronny Hartmann/dapd
Jörg Brinkmann, Geschäftsführer der Firma seeITnow, zeigt eine hochauflösende Kamera, die zur Ausstattung des Notarztwagens Firescout der Firma Cobixx (hinten) gehört. Mit der Kamera können Diagnose-Bilder von Notfallpatienten direkt an Kliniken versendet werden. Der Wagen verfügt auch über eine Rundumkamera, mit der bereits bei der Anfahrt Umgebungsbilder für die Piloten anfliegender Rettungshubschrauber erstellt werden koennen. © Focke Strangmann/dapd

Bei Schutzprogrammen für Smartphones bereitet sich Kaspersky auf ein großes Geschäft in den kommenden Jahren vor. Noch sei der Markt sehr klein, sagte Bujakin. “Es ist der Branche nicht gelungen, die Verbraucher von dem Bedarf an Sicherheitssoftware auf dem Smartphone zu überzeugen.“ Kaspersky rechne aber damit, dass mit der Ausbreitung der Computer-Telefone “früher oder später“ auch die Angriffe von Internet-Kriminellen zunehmen werden.

Ein Kaspersky-Börsengang könnte innerhalb der kommenden fünf Jahre anstehen. Bei dem Einstieg des US-Investors General Atlantic sei vereinbart worden, dass das Unternehmen zunächst weiter in privater Hand bleiben werde - “auf einen Zeitraum von fünf Jahren ist aber ein Gang an die Börse wahrscheinlich“, sagte Bujakin.

dpa

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