Von Absolventen und Studenten der Uni entwickelt

App aus Kassel: Mit "krittiq" Kinofilme online bewerten

Kassel. Welcher Film ist der Richtige für einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher? Oder lohnt es sich ins Kino zu gehen? Die Auswahl an Filmen ist riesig. Besonders einfach ist es, auf das Urteil von Freunden zu vertrauen. Das ist auch mit Hilfe der Smartphone-Anwendung (App) „krittiq" möglich.

Entwickelt wurde die App von Absolventen und Studenten der Uni Kassel. Unterstützt wurden sie dabei von Filmfans aus ganz Deutschland. Dahinter verbirgt sich ein soziales Netzwerk, bei dem sich alles um das Thema Filme und Serien dreht. 300.000 Streifen sind nach Angaben der Hersteller in der Datenbank der App hinterlegt. Diese kann jeder im eigenen Profil bewerten.

Das geht zum einen mit Hilfe von farbigen Balken. Sie zeigen, wie einem Nutzer ein Film gefallen hat: Ein roter Balken steht für die Bewertung „Super“, ein grüner für „Okay“ und ein grauer für „Mist“. Wird der Balken angeklickt, kann die ganze Kritik gelesen werden. Denn jeder Nutzer hinterlegt auch einen Text, in dem er seine Meinung zu dem Film schreibt.

Netztipp: Hier geht es zur Website von "krittiq"

Der Aufbau des sozialen Netzwerks erinnert an den Kurznachrichtendienst Twitter. Denn der Nutzer hat die Möglichkeit, anderen Kritikern zu folgen. Doch auch Elemente des sozialen Netzwerks Facebook wurden übernommen. So können Nutzer hilfreiche Bewertungen mit einem sogenannten „Daumen“ loben. Neueste Texte werden dann gleich auf der Startseite angezeigt. Außerdem können Kritiken vorgemerkt werden. Die werden dann auf einer extra Seite, im sogenannten „Deck“, gesammelt. Die Urteile der Nutzer sind meist kurz gehalten und geben den persönlichen Eindruck wieder. Einige verfassen auch eine kurze Inhaltsangabe.

Persönliche Informationen müssen die Nutzer nicht preisgeben. So lässt sich schwer erfahren, welchen Bezug die Nutzer zum Thema Film haben. Allerdings übernimmt die App das Facebook-Profilfoto. Denn bisher ist eine Anmeldung nur darüber möglich. Dass soll sich aber ändern, verspricht Manuel Jäger. Er ist Gründer und Geschäftsführer von „krittiq“. „Ein eigener Login ist geplant“, sagt er.

Seit Anfang Mai ist die Smartphone-Anwendung für iOS und Android verfügbar. Nach Angaben des Herstellers wurde sie Anfang Mai bereits 1184 Mal runtergeladen. Allerdings haben Nutzer älterer Smartphones keine Chance auf die App zuzugreifen. Denn sie kann im Android-Betriebssystem erst ab der Version 4.0 genutzt werden, in iOS erst ab der Version 7. (sas)

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