Hinweise auf Vorstellung verdichten sich

Kleineres iPad schon am 23. Oktober?

+

New York. Die Hinweise auf die baldige Vorstellung eines kleineren iPad-Modells verdichten sich. Apple könnte den Tablet-Computer am 23. Oktober vorstellen.

Das berichtete am Wochenende auch die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Zuvor hatte bereits das Blog "All Things D" unter Berufung auf Kreise dieses Datum genannt.

Laut früheren Medienberichten soll die kleinere iPad-Version einen Bildschirm mit einer Diagonale von 7,85 Zoll (19,9 cm) bekommen. Die iPads haben seit dem Start im Frühjahr 2010 bisher unverändert einen 9,7 Zoll (24,6 cm) großen Bildschirm gehabt.

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Apple führt mit dem iPad immer noch souverän den Tablet-Markt an, obwohl immer neue Konkurrenzmodelle dazukommen, Marktforscher sehen den iPad-Anteil bei rund 70 Prozent. Bisher hatte Apple das Segment kleinerer und günstigerer Tablets ganz den Rivalen überlassen. Erfolgreich ist in ihm derzeit unter anderem der weltgrößte Einzelhändler Amazon mit seinem Kindle Fire. Das Gerät mit einem 7-Zoll-Bildschirm hält nach knapp einem Jahr gut ein Fünftel des US-Marktes und kommt demnächst auch nach Deutschland. Google geht mit seinem Nexus 7 in die Offensive.

Über ein kleineres iPad auch von Apple wird schon seit mehr als einem Jahr spekuliert - doch bisher gab es vom Konzern nicht einmal die Bestätigung, dass daran überhaupt gearbeitet wird. Allerdings wurde mit internen Unterlagen aus dem kalifornischen Patentprozess gegen Samsung bekannt, dass zumindest der einflussreiche Chef des iTunes-Plattform, Eddy Cue, sich Anfang 2011 für die Entwicklung eines solchen Modells eingesetzt hatte. Auch Apple-Gründer Steve Jobs sei von der Idee interessiert gewesen, schrieb Cue damals. Öffentlich hatte Jobs die kleineren Tablets der Konkurrenz einst als "Totgeburten" bezeichnet, weil sie nicht so handlich wie ein Smartphone, aber zugleich zu klein für ein gutes Tablet-Erlebnis seien.

In US-Medien gab es vor kurzem bereits das Gerücht, Apple werde am 10. Oktober die Einladungen zur Präsentation eines iPad mini verschicken - jedoch verstrich der Termin, ohne dass etwas passierte. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.