Google bekommt Ärger von EU wegen Android

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Google könnte vor Gericht Ärger bekommen wegen seinem Betriebssystem Android

Brüssel - Google muss sich auf einen neuen Zwist mit seinen Konkurrenten einstellen. Stein des Anstoßes ist das mobile Betriebssystem Android.

Konkurrenten von Google wollen eine neue Wettwerbsprüfung des führenden Smartphone-Betriebssystems Android durch die EU-Kommission erreichen. Deren Organisation Fairsearch.org reichte in Brüssel eine Beschwerde ein, in der sie Google ein wettbewerbsfeindliches Verhalten im mobilen Geschäft vorwirft. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia sagte der „New York Times“, die Behörde habe Android bereits zusätzlich zur laufenden Untersuchung von Googles Suchmaschinen-Geschäft unter die Lupe genommen.

Die von Google ins Leben gerufene Android-Plattform hatte zuletzt einen Marktanteil von rund 70 Prozent im Smartphone-Geschäft und ist auch bei Tablet-Computern auf dem Vormarsch. Google-Dienste stehen im Mittelpunkt des Systems. „Google nutzt das Android-Betriebssystem als ein „Trojanisches Pferd“, um Partner hinters Licht zu führen, das mobile Geschäft zu monopolisieren und Nutzer-Daten zu kontrollieren“, erklärte Thomas Vinje von Fairsearch in einer Mitteilung von Dienstag.

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PLATZ 50: Schlumberger Limited ist die weltweit größte Firma im Bereich Erdölexplorations und Ölfeldservice. © screenshot
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PLATZ 49: Novartis AG  - ein Biotechnologie- und Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel. © dpa
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PLATZ 48: ABB - Experte in der Energie- und Automationstechnik. © dpa
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PLATZ 47: Ericcson - Mobilfunktechnologie, Internet- und Multimediakommunikation und Telekommunikation bilden das Kerngeschäft. © dpa
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PLATZ 46: Die Daimler AG © dpa
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PLATZ 45:Cisco Systems - US-amerikanisches Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche. © dpa
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PLATZ 44: Bosch - Zulieferer der Kraftfahrzeugindustrie, Hersteller von Gebrauchsgütern (Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte) und Industrie- und Gebäudetechnik (Sicherheitstechnik) sowie der Verpackungstechnik. © dpa
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PLATZ 43: BP © dpa
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PLATZ 42: DHL - Paket- und Brief-Express-Dienst. © dpa
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PLATZ 41: Philip Morris heißt mittlerweile Altria Grup. Bekannte Marken: Marlboro und L&M. © dpa
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PLATZ 40: Bayer AG - Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie. © dpa
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PLATZ 39: Oracle Corporation - der weltweit drittgrößte Softwarehersteller mit Hauptsitz in Redwood Shores (Silicon Valley, Kalifornien). © dpa
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PLATZ 38: Philips Electronics - Elektronikkonzerne mit Sitz in Amsterdam (Niederlande). © dpa
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PLATZ 37: Siemens AG © dpa
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PLATZ 36: Pfizer - Pharmakonzern mit Hauptsitz in New York, stellt unter anderem Viagra her. © dpa
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PLATZ 35: Masterfoods (MARS) - US-amerikanischer Nahrungsmittelkonzern. Produkte: Mars, Milky Way, Snickers, Twix, M&M’s, Bounty, Uncle Ben’s Reis, Dolmio, Pedigree, Whiskas, Frolic, Kitekat, Sheba, Cesar, Trill, etc. © dpa
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PLATZ 34: Hewlett-Packard Company - eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen. © dpa
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PLATZ 33: Royal Dutch Shell plc (Kurz: RDS) ist das weltweit größte Energie-Unternehmen und seit Juli 2009 das nach Umsatz weltweit größte Unternehmen. © dpa
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PLATZ 32: Kraft Foods - ein internationaler Lebensmittelkonzern. © dpa
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PLATZ 31: Exxon Mobil Corporation - ein amerikanischer Mineralölkonzern. © dpa
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PLATZ 30: Intel Corporation (Integrated electronics) - ein US-amerikanischer Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien. © dpa
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PLATZ 29: Nokia - Telekommunikationskonzern mit Hauptsitz im finnischen Espoo, der vor allem als Mobiltelefon-Hersteller bekannt ist. © dpa
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PLATZ 28: UBS AG - Schweizer Grossbank mit Hauptsitzen in Zürich und Basel. © dpa
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PLATZ 27: Unilever - weltweit einer der größten Hersteller von konsumtiven Verbrauchsgütern. © dpa
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PLATZ 26: Bain & Company international operierende Unternehmensberatung („Strategieberatung“) © screenshot
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PLATZ 25: Credit Suisse (CS) – global tätiges Finanzdienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Zürich. © dpa
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PLATZ 24: Nestlé S.A. - der grösste Lebensmittelkonzern der Welt. © dpa
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PLATZ 23: Accenture Ltd. - US-amerikanische Unternehmensberatung, Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister © dpa
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PLATZ 22: HSBC - Finanzdienstleister © dpa
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PLATZ 21: Citigroup Inc. - Finanzdienstleister mit Hauptsitz in New York. © dpa
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PLATZ 20: General Electric - Branchen: Flugzeugtriebwerke, Elektrik, Finanzierung, Energiewirtschaft, Wasserwirtschaft, Automatisierung © screenshot
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PLATZ 19: Deutsche Bank © dpa
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PLATZ 18: Johnson & Johnson - amerikanischer Pharmazie- und Konsumgüterhersteller, Produkte sind u.a. Penaten, bebe, Listerine, Compeed. © dpa
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PLATZ 17: IBM - US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen. © dpa
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PLATZ 16: Sony - japanischer Elektronikkonzern. © dpa
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PLATZ 15: Morgan Stanley - US-amerikanische Großbank. © dpa
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PLATZ 14: L’Oréal S.A. - französischer Konsumgüterkonzern und Kosmetikhersteller. © dpa
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PLATZ 13: Coca Cola - Getränkehersteller © dpa
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PLATZ 12: BMW - deutscher Autobauer. © dpa
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PLATZ 11: The Boston Consulting Group (BCG) - eine der weltweit führenden Unternehmensberatungen. © screenshot
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PLATZ 10: Deloitte Touche Tohmatsu - Branche: Wirtschaftsprüfung und Beratung. © screenshot
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PLATZ 9: McKinsey & Company - Unternehmens- und Strategieberatung. © dpa
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PLATZ 8: KPMG - Netzwerk internationaler Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. © dpa
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PLATZ 5: Ernst & Young - Prüfungs- und Beratungsunternehmen. © screenshot
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PLATZ 4: Goldman Sachs - Finanzdienstleister für Großunternehmen (Vor der Wirtschaftskrise auch als Investmentbank tätig). © dpa
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PLATZ 2: PricewaterhouseCoopers AG - Wirtschaftsprüfung und Beratung © screenshot
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PLATZ 1: Google - Softwarefirma und Suchmaschinen-Gigant. © dpa

Der Organisation gehören Google-Rivalen wie Nokia, Microsoft oder Oracle an. Unter den 17 Mitgliedern sind auch Reise-Websites wie Expedia und TripAdvisor, die sich Sorgen wegen Googles Konkurrenz-Angeboten machen.

Die Konkurrenten kritisieren unter anderem, dass Google Android den Geräteherstellern kostenlos zur Verfügung stellt. „Googles ruinöser Vertrieb von Android unter den Kosten macht es anderen Anbietern von Betriebssystemen schwierig, ihre Investitionen wieder reinzuholen.“ Zugleich müssten alle Hersteller von Android-Geräten Google-Anwendungen wie Karten, YouTube oder den App-Marktplatz Play vorinstallieren. „Das benachteiligt andere Anbieter und bringt Googles Android die Kontrolle über Verbraucher-Informationen auf einem Großteil der aktuell verkauften Smartphones.“

Microsoft ist mit dem Smartphone-Betriebssystem Windows Phone im Geschäft, es hängt jedoch bei niedrigen Marktanteilen im einstelligen Prozentbereich fest. Der Windows-Riese hat eine lange eigene Geschäfte von Problemen mit Kartellwächtern. Erst Anfang März verdonnerte die EU-Kommission Microsoft zu einer Geldstrafe von 561 Millionen Euro. Microsoft hatte es entgegen früherer Zusagen versäumt, den Nutzern des PC-Betriebssystems Windows 7 neben dem hauseigenen Internet Explorer verschiedene Browser von Konkurrenten für das Surfen im Internet anzubieten.

Fairsearch wirft Google schon lange Wettbewerbsverletzungen vor und trug auch zur laufenden Untersuchung des Suchmaschinengeschäfts bei. In dem seit rund zwei Jahren laufenden EU-Verfahren wolle Google diese Woche Lösungsvorschläge einreichen, sagte Almunia der „New York Times“.

Die Kommission will unter anderem, dass bei den Ergebnissen einer Google-Suche eigene Angebote des Konzerns klarer erkennbar sind. Konkurrenten werfen Google vor, sie zugunsten eigener Dienste zu benachteiligen. Google konterte stets, man sei für Nutzer und nicht für andere Suchmaschinen da. Die amerikanischen Wettbewerbshüter stellten ihre Ermittlungen gegen Google im vergangenen Jahr ein, ihre Brüsseler Kollegen schlugen eine härtere Gangart ein. Er werde zu den Google-Vorschlägen die Beschwerdeführer und andere Unternehmen befragen, sagte Almunia der „New York Times“.

AP/dpa

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