Schmerzhafte Sucht

Leiden Sie auch an WhatsAppitis?

Berlin - Tippen Sie auch so lange auf dem Handy, bis Ihnen die Daumen schmerzen? Dann leiden Sie womöglich an der WhatsAppitis.

Schmerzen in Fingern und Handgelenken, steifer Nacken, Rückenprobleme und brennende Augen? Das könnten Hinweise auf die WhatsAppitis sein. Die Nutzungsdauer von Handys und Tablets nimmt stetig zu, die Menschen verbringen immer mehr Zeit an ihren mobilen Endgeräten. Einer Studie der Uni Bonn zufolge sitzen die deutschen durchschnittlich 2,5 Stunden pro Tag am Smartphone, die 17- bis 25-Jährigen gar drei Stunden. Die unnatürliche Sitzhaltung und stundenlanges Tippen auf dem Handydisplay können die Gesundheit schädigen.

Erstmals von einer Ärztin diagnostiziert wurde WhatsAppitis übrigens Ende 2013 in Spanien. Eine junge Frau hatte an Weihnachten sechs Stunden nonstop mit Freunden und Verwandten über WhatsApp gechattet. Fazit: Sehnenscheidenentzündung, eine Ärztin stellte die Diagnose WhatsAppitis und verschrieb einen Entzündungshemmer sowie Handy-Verbot.

So weit muss es aber gar nicht erst kommen: Regelmäßige Chat-Pausen, Bewegung und Sport beugen der WhatsAppitis vor.

Diese neuen WhatsApp-Funktionen sollten Sie nicht aktivieren. Und diese Nachricht kann richtig teuer werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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