Stillstehen bitte

Die Mannequin-Challenge erobert das Internet

Jacksonville - Ice-Bucket-Challenge war gestern. Der neue Trend in den sozialen Netzwerken heißt Mannequin-Challenge und kommt, wie so oft, aus den USA. Die simple Idee: Einfach mal stillhalten.

Was als lustige Schüler-Aktion begann, hat mittlerweile die sozialen Netzwerke erobert: Die Mannequin-Challenge. Schüler der Edward H. White High School in Jacksonville, Florida, stellten im Oktober dieses Jahres eine Alltagsszene auf ihrem Schulhof nach, wobei jeder Schüler eine bestimmte Pose einnahm und dann wie eingefroren stehen blieb. Das Video wurde in kurzer Zeit zum Internet-Hit, der schnell von vielen anderen Highschools nachgeahmt wurde. Mittlerweile finden sich unter dem Hashtag #MannequinChallenge weit über 50.000 Einträge und Videos im Web. 

Challenge hat einen eigenen Song

Während die Ice-Bucket-Challenge im Jahr 2014 noch einem guten Zweck diente, steht hier allerdings der Spaß im Vordergrund. Die Szene, die nachgestellt wird, kann dabei beliebig gewählt werden. Größere Bekanntheit erlangte die Mannequin-Challenge erstmals, als das US-amerikanische Hip-Hop-Duo Rae Sremmurd bei einem Konzert in Denver ihr Publikum bei dem Lied „Black Beatles“ aufforderte, „im freeze“ stehen zu bleiben und somit an der Challenge teilzunehmen. Seitdem werden die meisten der Clips mit diesem Lied unterlegt.

Vor allem viele Profisport-Mannschaften haben sich mittlerweile an der Challenge beteiligt und eine witzige Szene aus dem Spiel- und Trainingsalltag eingefroren. Auch in Deutschland ist der Trend mittlerweile angekommen. Zuletzt veröffentlichte der BVB-Spieler Mario Götze ein Video, in dem er mit einigen Teamkollegen an den Geräten im Trainingsraum wie eingefroren erscheint. 

Es ist wohl also nur noch eine Frage der Zeit, bis auch dieser Trend den durchschnittlichen Internet-Nutzer fest in seiner Hand hat. Und dann heißt es einfach mal: Stillhalten! 

Wir haben die besten Videos zum Thema #MannequinChallenge für Sie zusammengestellt:

kah

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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