Kostenfalle Internet: Mehr Schutz für Verbraucher

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Der Schutz gegen Kostenfallen im Internet soll verbessert werden.

Berlin - Verbraucher sollen künftig besser vor Kostenfallen im Internet geschützt sein. Der Bundestag verabschiedete am Freitag ein Gesetz, um unseriöse Praktiken einzudämmen. So können Sie sich schützen.

Kunden müssen demnach klar über Kosten von Produkten informiert werden, bevor sie einen Online-Vertrag abschließen. Vor dem Absenden muss eine Schaltfläche mit der Angabe „zahlungspflichtig bestellen“ angeklickt werden. Auch Preis, Mindestlaufzeiten und Lieferkosten müssen angezeigt werden. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sprach von einem wichtigen Schritt zu mehr Sicherheit und Transparenz für die Verbraucher.

Kosten im Internet: Darauf sollten Sie achten

5,4 Millionen Nutzer sind einer Studie des Forschungsinstituts ifas bereits in eine derartige Kostenfalle geraten. Bei den Verbraucherzentralen gehen bundesweit monatlich rund 22.000 Beschwerden ein. Der wirtschaftliche Schaden ist immens.

Die Methoden der Kostenfallen sind sehr vielfältig. Meist wird der Nutzer zunächst mit einem kostenlosen Angeboten gelockt und dann vermeintlich zu einer regelmäßigen Zahlung verpflichtet. Um daraufhin eine Zahlung zu erzwingen, bauen die Anbieter in der Regel mit Mahnbescheiden von Inkassounternehmen und Rechtsanwälten eine Drohkulisse auf.

So schützen Sie sich im Internet

Ratgeber: So schützen Sie sich im Internet

Verbraucherzentralen raten jedoch, auf keinen Fall auf die Zahlungsforderung einzugehen und sich nicht einschüchtern zu lassen. Reagieren sollten die Verbraucher erst, wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid eintrifft. In diesem Fall sollte innerhalb von 14 Tagen widersprochen werden. Zudem wird dazu geraten, sich dann an einen Anwalt zu wenden.

dpa/AP

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