Millionen Blackberry-Nutzer ohne E-Mails

+
Ein Blackberry-Handy

Berlin - Millionen von Blackberry-Nutzern in Europa, Asien und Afrika waren am Montag nach einem Medienbericht von ihren E-Mails abgeschnitten.

Mehrere Online-Dienste des Herstellers Research in Motion (RIM) seien über Stunden nicht erreichbar gewesen, berichtete der “Daily Telegraph“ auf seiner Website. Am späten Nachmittag war die Panne demnach noch nicht behoben. RIM äußert sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa zunächst nicht zu dem Bericht. Die britische Dependance der Firma räumte per Twitter ein, bei “einigen Nutzern in der Region EMEA“ (Europa, Naher Osten, Afrika) gebe es Probleme.

Nach Informationen der britischen Zeitung fielen neben dem E-Mail-Service auch die Internetnutzung aus und der Blackberry Messenger (BBM), mit dem Nutzer Kurznachrichten verschicken können. Davon nicht betroffen waren offenbar Firmen, die die Blackberry-Dienste über einen eigenen Server abwickeln (Blackberry Enterprise Services).

Die Geräte des kanadischen Herstellers werden in vielen Firmen eingesetzt. Allerdings ist RIM aufgrund der wachsenden Konkurrenz im Smartphone-Markt unter Druck geraten. Obwohl die Taschencomputer boomen, musste die Firma im zweiten Geschäftsquartal zum ersten Mal seit Jahren einen Verkaufsrückgang hinnehmen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.