Kettenbrief via Smartphone

Große Angst: Schüler bekommen Morddrohung bei Whatsapp

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Das Logo von WhatsApp auf einem Smartphones Display (Symbolfoto).

Aurich - Eine unheimliche Sprachnachricht verbreitet derzeit bei Schulkindern in Aurich Angst und Schrecken. Per WhatsApp droht eine Stimme mit Mord, berichtet die Polizei.

Eine besonders gruselige Botschaft macht unter Schülern in Aurich (Niedersachsen) die Runde: Die vor allem über den Messenger-Dienst WhatsApp verschickte Nachricht droht damit, den Empfänger und dessen Mutter umzubringen, falls die Nachricht nicht innerhalb von 20 Minuten an 20 Personen weitergeleitet wird. 

Die Drohungen, die von einer Computerstimme ausgesprochen werden, sind konkret beschrieben, so dass Kinder aus Angst die Nachricht weiter verschicken. Das teilte die Polizei in Aurich mit.

Kettenbrief - das sollten Eltern wissen

Eltern sollten ihre Kinder über Kettenbriefe aufklären, rät die Polizei. Besonders wichtig ist es, dem Nachwuchs verständlich zu machen, dass von diesen Nachrichten keine Gefahr ausgeht. 

Wer einen unheimlichen Kettenbriefen aus Angst weiterschickt, verunsichert weiter Empfänger, so die Polizei. Hier gibt es nur einen richtigen Weg: Löschen! Diese Botschaften gehören in den Papierkorb.

Horror-Kettenbriefe bei WhatsApp 

Horror-Kettenbriefe per WhatsApp oder auf Facebook sorgen seit langem für Schlagzeilen. Über den Umgang mit diesen Kettenbriefen berichtete das Onlineportal Mimikama schon 2014. Viele Kinder wären nicht in der Lage, solche Horror-Kettenbriefe als schlechten Scherz einordnen zu können.

Hört das denn nicht auf? Erst vor kurzem verreitete sich eine verstörende Botschaft unter Grundschülern in Oberhausen.

Mein Kind hat einen Kettenbrief erhalten - das sollten Sie tun

Mimikarma hat die wichtigsten Regeln zum Umgang mit Kettenbriefen zusammengestellt. 

  • 1. Unterbrechen Sie den Kettenbrief und löschen Sie diesen.
  • 2. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und erklären Sie Ihrem Kind, dass es Menschen gibt, die es lustig finden, andere Menschen zu erschrecken.
  • 3. Vermitteln Sie Ihrem Nachwuchs, dass Sie die Angst Ihres Kindes ernst nehmen aber vermitteln sie auch, dass diese Angst unbegründet ist.

ml

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