Motorola klagt gegen Apple

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Auch das iPad steht im Forkus

New York/Berlin - Motorola hat Apple verklagt. Der Vorwurf: Der Konkurrent soll mit iPad, iPod & Co. gleich 18 Patente verletzt haben.

Die Welle der Patentklagen in der Technologie-Branche ebbt nicht ab. Nun verklagte Motorola den iPhone- Anbieter Apple mit dem Vorwurf, gleich 18 Patente zu verletzen. Erst vor wenigen Tagen war Motorola selbst von Microsoft wegen angeblicher Patentverletzungen verklagt worden. Auch Apple geht gegen mehrere Konkurrenten auf der Patentfront vor.

Motorola wirft Apple vor, bei diversen Geräten und Diensten unerlaubt vom Urgestein der Mobilfunkbranche entwickelte Technologien zu verwenden. Es geht um Mobilfunk-Technologien, Antennen- Konstruktion, E-Mail-Übermittlung, Software-Management, ortsbezogene Dienste und das Synchronisieren verschiedener Geräte - kurzum so ziemlich alles, was ein modernes Smartphone ausmacht. Apple verletze die Patente nicht nur beim iPhone, sondern auch beim Tablet-Computer iPad, dem Multimedia-Player iPod touch, einigen Macintosh-Modellen und der Software-Plattform App Store, behauptete Motorola. Der Konzern reichte die Klagen am Mittwoch in zwei US-Bundesstaaten und bei der Aufsichtsbehörde International Trade Commission (ITC) ein.

IFA 2010: Die technischen Neuheiten

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In die Röhre guckt man auf der IFA schon lang nicht mehr - dafür durch die Brille. © dpa
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Mit 3D-Technik werden die flachen Fernsehbilder um die räumliche Dimension erweitert. © dpa
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Hybrid-Fernsehen: Mit einem Druck auf den roten Knopf der Fernbedienung holt man sich Zusatzangebote zum TV-Programm auf den Bildschirm, etwa Nachrichten wie beim herkömmlichen Videotext, aber auch Detailinformationen über die laufende Sendung oder interaktive Mitmachdienste. © dpa
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Über den Knopf mit der Signalfarbe erreichen die Zuschauer aber auch Abruf-Videos der Mediatheken der Fernsehsender, wenn sie beispielsweise den aktuellen “Tatort“ am Sonntag verpasst haben und die Krimi-Folge einige Tage später anschauen wollen. © dpa
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Fernsehen zum Anfassen durch den Touchscreen. © dpa
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Nano-Technologie machts möglich: Nur 7,8 Millimeter flach ist dieses Gerät. © dpa
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Größer, heller, schärfer - der Stromverbrauch steht bei Fernsehern kaum eine Rolle, doch das ändert sich bald. TV-Geräte erhalten EU-Öko-Label wie Waschmaschinen. © dpa
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Der letzte TV-Schrei? Plüschtiere mit integriertem Fernseher für das Kinderzimmer. © dpa
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Wenn der Fernseher ausschaut wie ein Fußball, macht Fußballschauen erst richtig Spaß - findet der Hersteller. © dpa
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Das Galaxy Tab von Samsung ist deutlich kleiner als das iPad. Vor allem aber kann man mit ihm auch telefonieren: Mikrofon und Lautsprecher sind integriert, ein Headset lässt sich drahtlos über Bluetooth mit dem Tab verbinden. Ab Oktober soll es von Mobilfunkanbietern vertrieben werden, im Gespräch sind Preise zwischen 700 und 800 Euro. © dpa
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Im Haus der Zukunft sind nicht nur das Arbeits- und das Wohnzimmer zusammengewachsen. Auch Heizung und Waschmaschine sind künftig vernetzt. Das soll beim Energiesparen helfen und das Wohnen bequemer machen - gerade für ältere Menschen. © dpa
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Plattenspieler sind noch lange nicht out: Dieser kann verschiedene Audiomedien lesen - und die Daten auf CD brennen. © dpa
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Der Smartpen hat eine normale Kugelschreiber-Spitze, neben der eine kleine Kamera installiert ist. Diese zeichnet auf, was Nutzer auf einem speziellen Papier schreiben. Ein Mikrofon schneidet mit, was gesprochen wird. Die Aufzeichnungen sind mit dem Geschriebenen verknüpft. Für die günstigste Gerätevariante mit zwei Gigabyte internem Speicher empfiehlt der Hersteller einen Verkaufspreis von 150 Euro. Vier Blöcke kosten rund 20 Euro. © dpa
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Lesegeräte für das E-Book sind inzwischen technisch so ausgereift, dass Marktforscher in den kommenden Jahren den Durchbruch für das digitale Lesen erwarten. © ap
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Immer mehr Smartphones sind mit Navi-Funktionen ausgestattet. Die Hersteller von Navigationsgeräten bieten inzwischen selbst Handy-Software oder eigene Smartphones an. © ap

In dem harten Konkurrenzkampf auf dem Mobilfunk-Markt greifen die Rivalen zuletzt immer häufiger zu Patentklagen. So bekriegen sich Apple und Weltmarktführer Nokia auch vor Gericht. Apple klagte auch gegen den Rivalen HTC, der sich zuletzt vor allem auf Telefone mit dem Google-Betriebssystem Android spezialisierte. HTC konterte mit einer Gegenklage. Microsoft zielt mit der Klage gegen Motorola wegen neun Patenten ebenfalls auf Android.

dpa

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