Updates & Support

Android Beam sicherheitshalber deaktivieren

Mit Android Beam lassen sich Daten per Kurzstreckenfunk übertragen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
+
Mit Android Beam lassen sich Daten per Kurzstreckenfunk übertragen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Mit Android Beam lassen sich Daten per Kurzstreckenfunk übertragen. Doch es gibt eine Sicherheitslücke - lässt sie sich schließen?

Berlin (dpa/tmn) - Der Kurzstreckenfunk NFC ist unerlässlich beim kontaktlosen Bezahlen und nützlich zum schnellen Datenaustausch, wenn man zwei Android-Smartphones mit NFC-Chip aneinander hält. Letztere Funktion heißt Android Beam. Doch sie ist unsicher, weil es keine Abfrage gibt, ob der Nutzer die Übertragung wünscht und freigibt.

Zumindest gilt das für solche Androiden, die nicht das aktuelle Sicherheitspatch-Level installiert haben - und das sind die wenigsten Telefone.

Wie läuft ein potenzieller Angriff ab?

Das Bedrohungsszenario durch die entsprechende Sicherheitslücke sieht folgendermaßen aus: Ein Angreifer könnte sein Smartphone neben ein anderes halten mit dem Ziel, darauf Schadsoftware zu installieren. Weil das angegriffene Smartphone wegen der Sicherheitslücke nicht mehr nachfragt, ob das in Ordnung ist, findet die Malware unbemerkt ihren Weg auf das Gerät.

Wer weiß oder unsicher ist, ob sein Android-Smartphone in Sachen Sicherheitsupdates auf dem neuesten Stand ist, schaltet Android Beam deshalb am besten ab. Das funktioniert in den Einstellungen unter "Verbundene Geräte/Verbindungseinstellungen/Android Beam".

Hilfe zu Android Beam

Sicherheitslücke

Informationen zum Sicherheitspatchlevel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.