Zwei neue Sender

Apple Music baut Live-Radioangebot aus

Apple reagiert mit der Erweiterung seines Radioangebots nicht zuletzt auch auf neue Produkte der Konkurrenz. Foto: Christoph Dernbach/dpa
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Apple reagiert mit der Erweiterung seines Radioangebots nicht zuletzt auch auf neue Produkte der Konkurrenz. Foto: Christoph Dernbach/dpa

Neben dem Musik-Streaming gewinnen auch Onlineradios immer mehr Nutzer. Daher erweitert der Technologiekonzern Apple nun sein Angebot um zwei neue Sender.

Berlin (dpa) - Apple setzt verstärkt auf das Streaming-Radio mit zwei neuen Live-Angeboten, die ab sofort in 165 Ländern verfügbar sind. Gleichzeitig nennt der iPhone-Konzern seinen bislang wichtigsten Radiosender, Beats 1, in Apple Music 1 um.

Die zwei neuen Radiosender sind Apple Music Hits, der die Lieblingssongs der 80er, 90er und 2000er Jahre präsentiert, und Apple Music Country, der sich auf Country-Musik fokussiert.

Apple war 2015 mit Beats 1 in das Onlineradio-Geschäft eingestiegen. Beats war der Name der Kopfhörer- und Musikfirma, die der Rapper Dr. Dre und der Musikproduzent Jimmy Iovine ein Jahr zuvor an Apple verkauft hatten. Auf dem Sender sind neben Musikstücken auch Künstlerinterviews zu hören. Apple-Music-Manager Oliver Schusser betonte, es gebe keine Pläne, den Namen für die Beats-Produkte bei Apple verschwinden zu lassen.

«Apple Music Radio bietet jetzt eine beispiellose weltweite Plattform für Künstler aller Genres, um über Musik zu sprechen, sie zu kreieren und mit ihren Fans zu teilen», sagte Schusser. Dies sei aber erst der Anfang. «Wir werden weiterhin in Live-Radio investieren und Möglichkeiten für Hörer auf der ganzen Welt schaffen, sich mit der Musik zu verbinden, die sie lieben.»

Apple reagiert mit den Ankündigungen auch auf Initiativen der Konkurrenz. So versucht der Streaming-Marktführer Spotify mit exklusiven Podcasts zu punkten. Sonos, ein führender Hersteller von vernetzten Lautsprechern, hat mit dem jüngsten größeren Software-Update «Sonos Radio» eingeführt, eine Anwendung, mit der man Internetsender aus aller Welt auf die Lautsprecher bringen kann.

© dpa-infocom, dpa:200818-99-214964/4

Mitteilung Apple Music

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