Versorgung am Wohnort

Bei Tarifen vom Mobilfunkdiscounter auch Netzanbieter prüfen

Bei der Wahl des Mobil-Discountanbieters ist der Preis ebenso wichtig wie das genutzte Netz und mögliche Einschränkungen. Einige Anbieter erlauben etwa keine LTE-Nutzung. Foto: Franziska Gabbert
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Bei der Wahl des Mobil-Discountanbieters ist der Preis ebenso wichtig wie das genutzte Netz und mögliche Einschränkungen. Einige Anbieter erlauben etwa keine LTE-Nutzung. Foto: Franziska Gabbert

Die Angebote der Mobilfunkdiscounter hören sich immer lukrativ an. Neben dem Preis spielen aber auch andere Aspekte, wie die Netzabdeckung und die maximale Datenrate, eine wichtige Rolle.

München (dpa/tmn) - Wer günstig mobil telefonieren und surfen möchte, stößt fast zwangsläufig auf Angebote von Mobilfunkdiscountern. Hier ist neben dem Preis vor allem das genutzte Netz wichtig, wenn es um guten Empfang geht.

Die Discounter haben keine eigenen Funkmasten, sondern nutzen die Netze von Telekom, Vodafone und Telefonica (O2), berichtet die "Connect" (Ausgabe 12/18). Und je nach Region unterscheiden sich Netzabdeckung und LTE-Versorgung immens.

Interessenten prüfen daher vor Vertragsabschluss zunächst am besten, welcher Netzbetreiber genutzt werden soll und schauen dann auf die Netzkarten des jeweiligen Anbieters. Hier gibt es Informationen zur Netzabdeckung mit GSM (2G), UMTS (3G) und LTE (4G). Ist die Versorgung am Wohnort und häufig benutzten Orten schlecht, wählt man lieber ein anderes Angebot.

Auch wichtig: Viele Discounter bieten nicht das volle Tempo, das man mit einem Vertrag direkt beim Netzanbieter bekommen würde. Hier lohnt ein Blick auf die maximale Datenrate. Wieder andere Billiganbieter erlauben in manchen Tarifen gar keine Nutzung des schnellen LTE-Funks. Solche Tarife lohnen sich höchstens noch für Wenignutzer. Auch weil künftig nur noch das LTE-Netz ausgebaut wird, raten die Experten zu LTE-Angeboten.

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