Vorsicht Phishing

Betrüger locken mit falschen Corona-Hilfen

Computertastatur im Dunkeln
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Per E-Mail kursieren zur Zeit Antragsformulare für Coronahilfen. Diese sollte man nicht öffnen, da es sich um eine Betrugsmasche handelt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Wer ein Antragsformular für Coronahilfen im E-Mail-Postfach findet, sollte dieses in keinem Fall öffnen. Dahinter steckt eine Betrugsmasche.

Berlin (dpa/tmn) - Sie locken mit einem Corona-«Weihnachtsbonus» oder «Überbrückungsgeld II»: Zur Zeit kursieren wieder Tausende Phishing-Mails mit einem falschen Antragsformular für Corona-Hilfen. Die Betrüger geben sich als EU-Mitarbeiter aus.

Die E-Mails sollten keinesfalls geöffnet werden, warnt die EU-Kommission. Dahinter steckten böswillige Akteure, die so an sensible Daten kleiner und mittlerer Unternehmen gelangen wollen. Betroffen seien vor allem T-Online-Nutzer, so die EU-Behörde. Die Deutsche Telekom hat Gegenmaßnahmen angekündigt.

Die Betrüger nutzen dafür nachgeahmte, bestehende, persönliche Mailadressen - im aktuellen Fall vom Sprecher der Europäischen Kommission in Deutschland, Reinhard Hönighaus. Bereits im Juli und Oktober waren ähnliche E-Mails von der betrügerischen Domain eu-coronahilfe.de verschickt worden. Diese ist inzwischen gesperrt.

In Deutschland werden Überbrückungshilfen für Unternehmen von Bund und Ländern gewährt und nicht direkt von der Europäischen Union. Informationen hierzu finden sich auf der von der Bundesregierung eingerichteten Webadresse ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

© dpa-infocom, dpa:201127-99-488963/3

Infos zur Überbrückungshilfe von der Bundesregierung

Warnhinweis zu Phishingmails der EU

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