Slapstick-Roboter

"Biped" ist ein Spiel über Teamwork

Auf großer Reise: Die Roboter-Helden von "Biped" müssen unter anderem diese gefährliche Ruinen durchqueren. Foto: Next Studios/dpa-tmn
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Auf großer Reise: Die Roboter-Helden von "Biped" müssen unter anderem diese gefährliche Ruinen durchqueren. Foto: Next Studios/dpa-tmn

Im Geschicklichkeitsspiel "Biped" steuern bis zu zwei Spieler zwei niedliche Roboter - beziehungsweise deren Beine. Denn das Spiel überrascht vor allem mit seiner originellen Bedienung.

Berlin (dpa/tmn) - Kleine Roboter auf großer Reise: In "Biped" vom Entwickler Next Studios aus Shanghai werden Sila und Aku auf die Erde geschickt, um dort eine Art Leuchtfeuer zu entzünden. Denn nur so können die beiden Metall-Helden in ihre Heimat zurückkehren.

Um ihr Ziel zu erreichen, müssen die beiden sympathischen Blechbüchsen durch gefährliche Wüsten, verwunschene Ruinen und andere gefährliche Orte reisen und dabei haufenweise Rätsel lösen oder Hindernisse überwinden. Dabei sind sie aufeinander angewiesen - Teamwork ist gefragt. Ohne Frage: "Biped" spielt sich am besten zu zweit. Ungewöhnliche Steuerung Zugegeben: Kooperative Hüpfspiele gibt es aktuell nicht gerade wenig auf dem Markt. "Biped" ist aber trotzdem etwas Besonderes, was vor allem an der ungewöhnlichen Steuerung liegt.

Der Clou daran: Hier bewegt man mit den Analogsticks des Controllers jeweils eins der beiden Roboter-Beine, auf dem PC übernehmen die linke und rechte Maustaste diesen Job. Das erfordert zunächst einiges an Eingewöhnung und produziert viele Slapstick-Einlagen, denn zunächst scheinen die kleinen Roboter kaum kontrollierbar. Doch das ändert sich mit etwas Übung schnell. Im Team über Stock und Stein

Ist die Eingewöhnung geschafft, wollen durch geschicktes Kombinieren der Schritte teils echt knifflige Rätsel gelöst werden. Beispielsweise geht es immer wieder über Plattformen, die farblich markiert sind und die nur ein bestimmter Roboter mit einem ganz bestimmten Bein berühren darf. Anderswo müssen Spieler sich von einem Seil zum anderen schwingen, um einen Berg zu erklimmen.

Für reichlich Abwechslung ist also gesorgt - und auch für viel Kommunikation auf dem Sofa. Denn damit die kooperative Kletterei und Rätselei möglichst unfallfrei abläuft, müssen sich die Spieler viel absprechen: Wer macht den nächsten Schritt? Und wer geht wohin? Wer beim Spielen lieber schweigt, kann "Biped" aber auch solo spielen.

"Biped" ist für den PC, Playstation 4 und Nintendo Switch jeweils als Download erhältlich. Es kostet etwa 15 Euro.

© dpa-infocom, dpa:200710-99-749077/3

Biped

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