Eye Control

Canon holt den Augen-Autofokus zurück

Eye Control: Canon holt den Augen-Autofokus zurück
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Viele Details lässt Canon noch im Dunkeln: Das spannendste Feature der angekündigten EOS R3 (Bild) dürfte aber zweifellos die Augensteuerung des Autofokus sein.

In den 1990er Jahren gab es Canon-Kameras, bei denen sich der Fokus mit dem Auge setzen ließ. Weil das damals aber wohl nicht immer präzise genug klappte, verschwand das Feature wieder - bis jetzt.

Berlin (dpa/tmn) - Beim Fotografieren den Schärfepunkt bestimmen, indem man einfach durch den Sucher auf den gewünschten Bereich schaut: Wo gibt es denn so was? In der Canon EOS R3, wie Canon mitteilt. Die noch in der Entwicklung befindliche Profikamera soll dieses Eye Control genannte Feature erhalten.

Insbesondere seine Schnelligkeit und intuitive Nutzung gegenüber Joysticks oder Tasten nennt der Hersteller als Vorteil der Autofokus-Steuerung per Auge. Von der hohen Geschwindigkeit beim Scharfstellen sollen unter anderem etwa Sportfotografen besonders profitieren. Daneben verfügt die R3 auch über eine automatische Augen-, Kopf- und Körpererkennung am Motiv.

Der Profi-Anspruch der spiegellosen Systemkamera aus Canons Vollformat-Serie (R) schlägt sich aber auch im vergleichsweise wuchtigen, staub- und spritzwassergeschützten Gehäuse mit integriertem Griff sowohl fürs Quer- als auch fürs Hochformat wieder.

In Serie sollen sich bis zu 30 Bilder pro Sekunde mit Schärfenachführung aufnehmen lassen. Zum Sensor machte Canon zunächst noch keine Angaben, ebenso wenig zum Marktstart oder Preis.

© dpa-infocom, dpa:210414-99-200120/2

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