Fehler bei Spam-Schutz

Darum kam Ihre E-Mail nicht durch

Verschollen E-Mail Spam
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Alles Tippen für die Katz? Möglich. Jüngst kam es zu Problemen bei der Mail-Zustellung, weil ein Anbieter von Spam-Sperrlisten technische Probleme hatte. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

«Die Mail ist nicht angekommen, sorry.» Glaubt einem kein Mensch. Zur Ehrenrettung: In den letzten Tagen kam es wohl wirklich zu Problemen dieser Art bei vielen E-Mail-Providern. Das steckt dahinter.

Berlin (dpa/tmn) - Wegen technischer Probleme bei einem großen Anbieter von Spam-Sperrlisten sind in den vergangenen Tagen offenbar zahllose E-Mails nicht zugestellt worden. Der zu Cisco gehörende Listen-Anbieter Spamcop.net, bei dem viele E-Mail-Provider Kunden sind, habe es versäumt, die Registrierung seiner Internetadresse (Domain) zu verlängern. Das berichtet das IT-Fachportal «Golem.de».

Normalerweise können die Mail-Anbieter über eine Anfrage bei der Spamcop-Seite prüfen, ob der Mail-Absender als bekannter Spammer auf der Sperrliste steht oder nicht. Das funktionierte aber eben temporär nicht, weil die Seite offline war, erklären die Experten. Diesen Umstand interpretierten die anfragenden Server der Mail-Anbieter verhängnisvollerweise so: Alle sind Spammer. Folglich wurden die Mails meist nicht zugestellt.

Inzwischen ist Spamcop.net wieder registriert und online, so dass die Abfragen der Mail-Provider wieder reibungslos laufen und alle Mails korrekt zugestellt werden sollten.

© dpa-infocom, dpa:210201-99-255534/2

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