Erfüllt Wünsche

Die „Textfee“ macht Gedrucktes zu Digitalem

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Hat etwas von einem Androiden: Die „Textfee“-App liest Text aus Fotos und Dokumenten aus, damit man diesen bearbeiten oder durchsuchen kann.

OCR ist keine Band. OCR steht für Optical Character Recognition. Zu Deutsch: Texterkennung. Die Technologie erfasst Text aus Dokumenten oder Bildern, damit man mit diesem arbeiten kann - auch mobil.

Berlin - Text auf Papier ist geduldig, lässt sich aber nicht wie ein digitales Dokument bearbeiten oder durchsuchen. Damit niemand im Zweifel ganze Seiten Text abtippen muss, gibt es Software für Texterkennung, die etwa Scannern beiliegt.

Es gibt aber auch Lösungen fürs Smartphone, etwa die Android-App „Texterkennung mit der Textfee“. Über die Smartphone-Kamera liest die App Text aus Bildern aus und stellt ihn in der Zwischenablage zur Verfügung, damit man ihn in andere Anwendungen hineinkopieren oder als durchsuchbares PDF teilen kann. Zuvor lassen sich noch Erkennungsfehler berichtigen.

Dem Entwickler zufolge erkennt die kostenlose „Textfee“ automatisch 50 verschiedene Sprachen und kann diese auch übersetzen, sofern das entsprechende Sprachpaket heruntergeladen worden ist. Außerdem gibt es eine Vorlesefunktion.

Optimiert worden ist die App für die Texterkennung von Büchern und Zeitungsartikeln. Wer diese mit der Handykamera einlesen möchte, sollte auf eine gute Ausleuchtung achten. Handschriftliches mag die „Textfee“ allerdings nicht erkennen. dpa

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