"Pokémon" und Corona

Einige "Pokémon Go"-Neuerungen bleiben

Künftig geht es bei "Pokémon Go" wohl wieder häufiger nach draußen. Einige pandemiebedingten Indoor-Änderungen sollen laut Entwickler Niantiv aber bleiben. Foto: Silas Stein/dpa/dpa-tmn
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Künftig geht es bei "Pokémon Go" wohl wieder häufiger nach draußen. Einige pandemiebedingten Indoor-Änderungen sollen laut Entwickler Niantiv aber bleiben. Foto: Silas Stein/dpa/dpa-tmn

"Pokémon Go" ist als Draußen-Spiel konzipiert. Doch wegen der Corona-Ausgangsbeschränkungen war Entwickler Niantic zu Änderungen zum Drinnen-Spielen gezwungen. Werden diese das Game verändern?

San Francisco (dpa/tmn) - Das Smartphone-Spiel "Pokémon Go" wird einige der in der Corona-Krise eingeführten Neuerungen behalten. So werden Fern-Raid-Pässe, mit denen ein Spieler nicht direkt neben einer Arena stehen muss, bleiben, wie der Chef der Entwicklerfirma Niantic, John Hanke, dem dpa-Themendienst sagte.

Den vergrößerten Radius, in dem man mit Arenen und Pokestops interagieren kann, werde Niantic dagegen mit sinkender Ansteckungsgefahr wieder einengen.

Bei "Pokémon Go" geht es darum, virtuelle Pokémon-Figuren in realer Umgebung zu finden und zu fangen. Das Spiel ist ursprünglich darauf ausgelegt, dass die Nutzer draußen unterwegs sind und zum Beispiel auch gemeinsam an virtuellen Arenen bei Raids gegen Pokémon kämpfen. Angesichts der Ausgehbeschränkungen in der Corona-Krise brachte Niantic Änderungen ein, mit denen man auch spielen kann, ohne viel rauszugehen.

Insgesamt werde Niantic die Corona-Neuerungen mit Blick auf ihre Nutzung im Spiel auf den Prüfstand stellen, sagte Hanke: "Ersetzen sie einfach Aktivitäten in der echten Welt? Oder ergänzen sie das Spiel?" Aktuell stelle man fest, dass einige der neuen Funktionen das Spielerlebnis verbessert hätten, zum Beispiel in der Nacht oder wenn Menschen aus anderen Gründen nicht rausgehen könnten.

© dpa-infocom, dpa:200901-99-390322/2

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