Neues Feature

Firefox erkennt geleakte Passwörter

Die Leak-Informationen aus der Firefox-Monitor-Datenbank fließen nun auch in den Passwortmanager Firefox Lockwise ein. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
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Die Leak-Informationen aus der Firefox-Monitor-Datenbank fließen nun auch in den Passwortmanager Firefox Lockwise ein. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn

Passwort-Sicherheit ist nichts, womit man sich gerne in seiner Freizeit beschäftigt. Wie gut, dass es stille Helfer gibt, die mitdenken - sogar im Browser.

Berlin (dpa/tmn) - Wer im Firefox Internetseiten von Diensten aufruft, die bekanntermaßen gehackt wurden oder ein Datenleck zu beklagen hatten, erhält schon seit geraumer Zeit eine Warnung.

Und zwar von einem Warndienst namens Firefox Monitor, der wie der Browser von der Mozilla-Stiftung betrieben wird.

Die Idee dahinter: Falls jemand bei diesem Dienst oder bei dieser Seite angemeldet ist und somit ein Nutzerkonto hat, könnten seine Log-in-Daten kompromittiert sein. Und das bedeutet: Schleunigst das Passwort ändern!

Um zielgenau warnen zu können, greift Monitor auf Datenbanken zu, in die Sicherheitsforscher nach Hackerangriffen oder Datenlecks veröffentlichte Zugangsdaten einpflegen.

Von Monitor profitieren seit Veröffentlichung der Firefox-Version 76 auch alle, die den im Browser integrierten Passwortmanager Lockwise nutzen. Dieser warnt, wenn man ein unsicheres Passwort bei einem oder gleich mehreren Diensten nutzt, mahnt zum Wechsel und kann neue, sichere Passwörter generieren. Lockwise ist auch als App für iOS und Android verfügbar.

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Erste Schritte mit Firefox Lockwise

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Infos zu Firefox 76

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