Globalstrategiespiel

„Humankind“: Kulturentwicklung im Schnelldurchlauf

„Humankind“
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Diplomatie oder Krieg? In „Humankind“ liegt das in der Hand der Spielerinnen und Spieler.

Wer wird als erstes das Rad erfinden oder den Mars besiedeln? In „Humankind“ werden Völker durch die Zeit geleitet und Imperien begründet. Und wer die Umwelt zerstört, verliert.

Berlin - Einmal eine Zivilisation vom Ursprung bis in die Moderne und vielleicht auf den Mars führen? „Humankind“ nimmt dieses von „Civilization“ bekannte Prinzip und interpretiert das Genre neu.

Am Anfang steht ein Nomadenstamm. Unter kundiger Führung wandelt er auf der Suche nach Nahrung rundenweise über das aus Sechsecken aufgebaute Spielfeld der Welt von „Humankind“. Doch schon bald setzt der Fortschritt ein: Hausbau, Erfindungen, Weltwunder, Aufbruch ins All - das ganze Paket.

„Humankind“ ist wie das große Vorbild „Civilization“ ein rundenbasiertes Globalstrategiespiel. Im Vergleich zum großen Genre-Namen kommt es aber schlanker und ein wenig zugänglicher daher. Um sein Volk zur Vorherrschaft zu führen, müssen Spielerinnen und Spieler viele Dinge im Blick behalten. Handel, Industrie, Nahrungsmittel, Eroberung und viele weitere Faktoren beeinflussen Fortschritt und Erfolg.

Neue Epochen, neue Völker, neue Möglichkeiten

Spielerinnen und Spieler sammeln dabei unterschiedlichste Punkte. Das kann durch die Errichtung von Gebäuden in Städten geschehen, oder zum Beispiel durch Eroberungen auf der Weltkarte. Kulturpunkte und Epochensterne ermöglichen die Ausweitung des eigenen Herrschaftsgebiets und den Übergang in neue Zeitalter - und sie bringen Ruhm. Der kann am Ende über den Gesamtsieg entscheiden.

Hochkultur wo das Auge hinblickt. In „Humankind“ werden Spielerinnen und Spieler zu Lenkern ganzer Zivilisationen.

In jeder neuer Epoche tauchen neue Völker auf, die zur Ära passen. Und auch das eigene Volk ist nicht statisch, sondern kann sich entwickeln. Religion, Wirtschaftssystem, Kultur - alles kann sich wie im echten Leben verändern.

Ganz verwegen und mit hohem Bezug zur Gegenwart: Die letzte Epoche bereichert das Spiel um den Aspekt Umweltschutz. Wer hier zu hart verschmutzt, verbraucht und zerstört, verliert. So eine unbewohnbare Welt eignet sich halt nicht mehr als Lebensraum aufstrebender Völker.

„Humankind“ bietet Spielerinnen und Spielern enorm viele Möglichkeiten der Entwicklung der Zivilisation. Durch das freie Ausprobieren und Kombinieren von neuen Völkern und deren Eigenschaften hat es auch einen hohen Wiederspielwert. Der Titel für PC kostet rund 50 Euro. dpa

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