1. Startseite
  2. Netzwelt
  3. Multimedia

Microsoft zieht Patch nach fehlerhaftem Intel-Update zurück

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Wegen der Sicherheitslücke Spectre hat Microsoft einen Windows-Sicherheitspatch zurückgezogen. Foto: Ole Spata/dpa
Wegen der Sicherheitslücke Spectre hat Microsoft einen Windows-Sicherheitspatch zurückgezogen. Foto: Ole Spata/dpa © Ole Spata

Auch Microsoft hat auf die Prozessor-Sicherheitslücke Spectre reagiert. Der Konzern zog ein Windows-Patch zurück. Nun will er mit einer Aktualisierung bis zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt warten.

Berlin (dpa/tmn) - Microsoft hat nun auch auf Intels Update-Fehler reagiert und einen Windows-Sicherheitspatch zurückgezogen. Hintergrund seien Neustarts und andere unvorhersehbare Verhaltensweisen des Rechners gewesen. 

Bei den Aktualisierungen geht es um die Prozessor-Sicherheitslücke Spectre. Um diese endgültig zu stopfen, will der Software-Konzern nun erst ein funktionsfähiges Intel-Update abwarten. Hinweise darauf, dass die Schwachstelle bereits aktiv ausgenutzt wird, gebe es bislang nicht. Anfang vergangener Woche hatten etwa bereits Entwickler von Linux-Betriebssystemen wie Ubuntu ihre Updates zurückgezogen.

Nutzer können die Intel-Aktualisierungen nicht direkt installieren und damit beeinflussen. Die Updates laufen vorrangig über die Betriebssysteme, teils werden aber auch Browser oder andere Programme separat abgesichert. Der zurückgezogene Microsoft-Patch lässt sich manuell deinstallieren (KB4078130). Bei aktivierten automatischen Upates funktioniert das aber automatisch.

Support-Hinweise zum zurückgezogenen Windows-Patch

Windows-Patch manuell deinstallieren (KB4078130)

Windows-Update-FAQ

Allgemeine Microsoft-Sicherheitshinweise zu Spectre und Meltdown

Intel-Mitteilung zum fehlerhaften Update

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion