Automatisch eingefangen

Neue Schnappschuss-Kamera von Canon

Automatisch eingefangen: Neue Schnappschuss-Kamera von Canon
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Die PowerShot PX ist gut acht Zentimeter hoch und fünf Zentimeter breit. Bei der Größe lässt sie sich unauffällig positionieren.

Die Linse folgt Personen, der Auslöser ist ein Selbstgänger: Der japanische Kamera-Riese hat mit der PowerShot PX eine kleine Überwachungskamera gebaut.

Krefeld – Wer macht die Fotos? Zum Beispiel bei Familienfeiern kommt diese Frage oft auf. Wer keinen Fotografen engagieren oder einen Verwandten bemühen möchte, kann zu einer automatischen sogenannten Pan-Tilt-Zoom-Kamera mit schwenk- und neigbarem Objektiv greifen. Oft werden solche Geräte als Überwachungskameras eingesetzt.

Die Mini-Kamera Powershot PX kann mit ihrem Objektiv den Personen in der Umgebung folgen.

Hersteller Canon hat nun eine Version für den Heimgebrauch vorgestellt. Die PowerShot PX ist gut acht Zentimeter hoch und fünf Zentimeter breit, wiegt mit Speicherkarte etwa 170 Gramm, wird per USB-C geladen und lässt sich unauffällig positionieren. So soll es ihr laut Canon gelingen „die schönsten Momente“ einzufangen – nicht nur auf Fotos, sondern auch in Videos. Dazu agiert die Mini-Kamera „intelligent“: Ihr Objektiv folgt den Personen in der Umgebung.

Eine Prioritätsfunktion und eine Gesichtserkennung bestimmt die Momente, in denen sie auslöst. Für individuelle Aufnahmen lässt sich die PTZ-Kamera auch per Sprache steuern – oder per App (iOS und Android), in der sich Gesichter auswählen lassen, die priorisiert werden sollen.

Gekoppelt werden mobile Endgeräte über Bluetooth oder integriertes WLAN. Der Brennweitenbereich liegt bei 19 bis 57 Millimetern. Fotos macht die auch als Webcam einsetzbare PowerShot PX mit 11,7 Megapixeln, Videos in Full HD mit einer Bildwiederholrate von 60p. Anfang November soll sie für 469 Euro auf den Markt kommen. dpa

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