Umfrage

Standard-Schutzmaßnahmen im Netz sind noch ausbaufähig

Viele schützen sich im Netz nicht ausreichend
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Zwei-Faktor-Authentisierung bei Log-ins: Bringt große Sicherheit, aber erst 40 Prozent der Internetnutzerinnen und - nutzer verwenden diese Schutzmaßnahme.

Schutz vor Angriffen aus dem Internet ist wichtig. Wer nur wenige Grundregeln einhält, lebt schon deutlich sicherer. Dennoch könnten viele noch deutlich mehr tun, zeigt eine aktuelle Studie.

Berlin - Backups sind mit der beste Schutz vor erpresserischen Verschlüsselungstrojanern. Trotzdem leg nur gut jede und jeder Vierte (28 Prozent) regelmäßig Sicherheitskopien an, wie aus einer Ipsos-Umfrage hervorgeht, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und die Polizeiliche Kriminalprävention in Auftrag gegeben haben.

Ihre Programme so eingestellt, dass Updates - und somit auch wichtige Sicherheitsupdates - automatisch installiert werden, haben zudem nur ein knappes Drittel (32 Prozent) der Befragten. Und auch die sichere Anmeldung bei Online-Diensten und -Konten mit Passwort und einer weiteren unabhängigen Komponente wie etwa einem zusätzlichen Code ist noch ausbaufähig: Erst 40 Prozent nutzen die sogenannte Zwei-Faktor-Authentisierung.

Recht gut aufgestellt sind Internetnutzerinnen und -nutzer nach eigenem Dafürhalten dagegen bereits bei der Nutzung aktueller Virenschutz- (62 Prozent) und Firewall-Programme (53 Prozent). Auch glauben viele, sich mit sicheren Passwörtern (60 Prozent) bereits effizient vor Gefahren im Internet zu schützen.

Als Hauptgründe dafür, bestimmte Basis-Schutzmaßnahmen nicht umzusetzen, gaben die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage zu komplizierte und schwer verständliche Sicherheitsempfehlungen (43 Prozent) sowie einen zu hohen Aufwand (44 Prozent) an.

Befragt worden waren 2025 Menschen zwischen 14 bis 69 Jahren, die in ihrem Privathaushalt über einen Internetzugang verfügen. dpa

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