Sicherheitslücke

Viele Dell-Rechner brauchen ein Update

Computerhersteller Dell hat eine Schwachstelle in seiner Treiber-Software Support Assist behoben. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
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Computerhersteller Dell hat eine Schwachstelle in seiner Treiber-Software Support Assist behoben. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Ein Programm, das immer alle nötigen Treiber installiert und diese auch noch aktuell hält. Wie praktisch - so lange man sicher sein kann, dass auf diesem Weg keine Schadsoftware auf den Rechner kommt.

Berlin (dpa/tmn) - Dell warnt vor einer unsicheren Software aus eigenem Hause, die auf vielen Notebooks und Desktop-Rechnern des Herstellers installiert ist. Dabei handelt es sich um das Programm Support Assist, das notwendige und passende Treiber installieren und aktuell halten soll.

In der Software wurde eine Schwachstelle entdeckt, die Angreifer aus der Ferne ausnutzen können, um etwa Schadcode auf dem Rechner auszuführen. Dell rät betroffenen Kunden, so schnell wie möglich auf eine sichere Software-Version zu aktualisieren.

Automatische Updates lösen das Problem von allein

Dabei handelt es sich um Version 2.1.4 bei Support Assist für Business-Geräte und um Version 3.4.1 bei Support Assist für Rechner, die für Privatnutzer vermarktet werden.

Wenn im Support-Assist-Programm Auto Updates eingeschaltet sind, dürfte die Aktualisierung bereits erfolgt sein. Nutzer können im Programm einfach die Versionsnummer überprüfen - in den Einstellungen der Software unter "Über Support Assist".

Dabei wird eine neue Version gegebenenfalls auch automatisch angezeigt und kann mit einem Klick auf "Jetzt aktualisieren" heruntergeladen und eingespielt werden.

Sicherheitswarnung

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