"Lächerlich"

Zu nackt: Facebook löscht Femen-Seiten

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Bei Facebook ist bei Nacktheit Schluss mit lustig.

München - Die Nacktivistinnen von Femen haben Ärger mit Facebook. Das größte soziale Netzwerk der Welt hat wegen der Fotos der Oben-Ohne-Protest-Aktionen zwei Profile der Organisation geschlossen.

US-Präsident Obama, Kanzlerin Merkel und Topmodel-Sucherin Heidi Klum sind nur ein paar der prominenten "Opfer" der berühmt-berüchtigten Oben-ohne-Protest-Aktionen von Femen. Doch jetzt haben die Nacktivistinnen selber Ärger: Facebook hat das offizielle Profil der Frauenrechts-Gruppierung und die Seite von Femen France offline genommen. "Dann haltet ihr also Bilder einer weiblichen Brust für Pornographie? Ist das euer Ernst? Facebook, du machst dich damit nur lächerlich", kommentierte Femen Deutschland die Schließung wütend.

Obama-Besuch: Femen-Aktivistinnen festgenommen

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Laut der Statuten der Online-Plattform sind aber nicht nur Darstellungen von hartem Sex nicht erlaubt, auch nackte Tatsachen gehen laut den amerikanisch-prüden Vorschriften des Konzerns von Mark Zuckerberg nicht. Wortwörtlich heißt es in den Nutzungsbedingungen dazu: "Du wirst keine Inhalte posten, die: Hassreden enthalten, bedrohlich oder pornografisch sind, zu Gewalt auffordern oder Nacktheit sowie Gewalt enthalten."

Femen reagierte blitzschnell und griff zur Selbstzensur: Die fraglichen sekundären Geschlechtsmerkmale ihrer Mitglieder auf den Facebook-Fotos krönen jetzt weiße Punkte oder sind nurmehr unscharf zu erkennen. Die sittenstrengen Moralwächter erlaubten darauf zumindest der französischen Online-Dependance mittlerweile eine Rückkehr.

Protest "Oben ohne": Femen-Aktion in Tunis

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Dass Facebook bei nackten Nippeln gerne mal über das Ziel hinausschießt, ist bekannt. Die Ellenbogen einer badenden Blondine sorgten im vergangenen Jahr für Aufregung, weil sie auf den ersten Blick - nicht ganz unabsichtlich - aussahen wie Brustwarzen. Das scheinbar anstößige Foto entpuppte sich als Test einer Spaßseite - und das Netzwerk fiel prompt darauf herein. Nach kurzer Löschung erkannte man jedoch das peinliche Eigentor und entschuldigte sich.

hn 

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