Neue Smartphone-Trojaner greifen mTANs ab

Aachen - Trojaner, die sich in Apps verstecken, greifen auf Smartphones die mTan-Nummern für das Onlinebanking ab und können so die Konten der Betroffenen leer räumen. Mit welcher Masche sich die Betrüger tarnen:

Transkationsnummern (TANs) fürs Online-Banking nicht im Dutzend auf einen Zettel gedruckt, sondern bei Bedarf einzeln per SMS aufs Handy geschickt: Dieses Verfahren ist nicht nur praktisch, es sollte Online-Banking auch sicherer machen. Doch auch wer mit seinem Smartphone das sogenannte mTAN-Verfahren nutzt, muss vor Angriffen auf der Hut sein. “Nutzer sind es mittlerweile gewohnt, auf ihren Handys Apps und andere Programme zu installieren“, sagt Jens Liebchen von der IT-Sicherheitsfirma RedTeam Pentesting. Dieses Verhalten werde von Angreifern ausgenutzt.

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Die Kriminellen geben sich oft als Bank des Nutzers aus, erklärt Liebchen: “Der Nutzer wird zum Beispiel zur Installation neuer Anwendungen aufgefordert.“ Diese als Apps getarnte Schadsoftware greift dann zum Beispiel mTANs ab. Misstrauen sei vor allem dann angebracht, wenn Programme direkt und nicht über den jeweiligen App-Store des Betriebssystems installiert werden sollen.

Hundertprozentige Sicherheit gebe es aber auch auf den offiziellen App-Seiten nicht. “Hier angebotete Programme können unter Umständen ebenfalls kompromittiert sein“, sagt Liebchen. So haben Kriminelle bereits beliebte Apps kopiert, mit Schadcode modifiziert und unter einem ähnlichem Namen wie das Original zum Download bereitgestellt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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