Das neue soziale Netzwerk im Check: Google+

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So sieht Google+ aus

München - Was kommt raus, wenn man Facebook und Google kreuzt? Facegoogle? Falsch: Die Antwort lautet Google+! Der Suchriese hat jetzt seinen lange erwarteten Facebook-Konkurrenten, sein eigenes soziales Netzwerk gestartet.

Die tz stellt Google Plus (so die Aussprache) vor, das Sie unter der Adresse plus.google.com finden.

Der erste Eindruck: Ist exzellent! Im Gegensatz zum sonst so spartanischen Google-Design ist das neue Angebot liebevoll gestaltet, mit hochmoderner Grafik und mit Animationen, die die Bedienung deutlich einfacher machen. Im Vergleich zum verwirrenden Facebook ist die Benutzung von Google+ beinahe kinderleicht. Kein Wunder: Das Design stammt von Andy Hertzfeld, einem US-Grafikguru, der Anfang der 80er-Jahre die Software für Apples ersten Mac-Computer gestaltete – ein echtes Plus für Google!

Die Inhalte: Unterscheiden sich nicht dramatisch von Facebook. Es gibt Freundeslisten, die „Circles“ (Kreise) heißen, maßgeschneiderte Informationen zu Ihren Interessengebieten namens „Sparkle“ („Funkeln“), Videochats und mehr. Ein wichtiger Unterschied ist der Datenschutz, den selbst Google nach ersten Experteneinschätzungen besser hinbekommt als Facebook. Und noch eine Besonderheit: Alle weiteren Google-Dienste von Google Mail über YouTube bis zur erfolgreichen Smartphone-Software Android werden in Google+ integriert – das so den Mittelpunkt der gesamten Internetnutzung bilden könnte. Die kostenlose Google+-App für Android ist bereits erschienen.

Der Einstieg: Einen ersten Eindruck bekommen mit der interaktiven Demo unter http://goo.gl/cXsRk. Vorerst können Sie nur auf persönliche Einladung beispielsweise eines Google-Mitarbeiters Mitglied von Google+ werden – doch das soll sich bald ändern. Grund für die Wartezeit: Die gesamte Technik des Netzwerks ist nagelneu und muss zunächst mit einer überschaubaren Anzahl von Mitgliedern getestet werden. „Wir müssen noch den einen oder anderen Schluckauf kurieren“, teilt Google mit. Sobald Google+ für alle Interessenten offen ist, brauchen Sie nur noch ein kostenloses Google-Konto – und Ihre Google-Mailkontakte werden dann zu Ihren ersten „Freunden“.

Die Chancen: Bei aller Skepsis gegenüber dem Datenhunger des Suchriesen – mit seinem neuen Netzwerk hat Google einen erstklassigen Job gemacht. Ob das reicht, um zahlreiche Nutzer von Facebook herüberzuziehen, um quasi eine digitale Völkerwanderung auszulösen, bleibt abzuwarten. Dass es bald (endlich) eine erstklassige Alternative zu Facebook gibt, ist aber in jedem Fall ein Fortschritt. Und die österreichische Zeitung Standard schreibt bereits: „Wie Google+ das Ende von Facebook bedeuten könnte.“

So funktioniert Google Street View

Google Street View
Bei Google-Maps (Bitte den gefetteten Link in einem neuem Fenster öffnen: markieren, rechte Maustaste klicken, "Link in neuem Fenster öffnen" anklicken) den Ort oder die Sehenswürdigkeit eingeben, die Sie anschauen wollen. Beispielsweise den Eiffelturm in Paris: "Tour Eiffel, Paris". Der Standort des Eiffel-Turms wird auf Google-Map angezeigt. Das gelbe Männchen, links oben auf der Zoom-leiste (auf dem Screenshot:rot umrahmt) ist das Steetview-Männchen. Klicken Sie nun mit der linken Maustaste auf das gelbe Street-View-Männchen. Ziehen sie das gelbe Männchen mit der Maustaste auf die Stelle auf der Karte, von der Sie Ihren Street-View-Rundgang starten wollen. © Google
Google Street View
Nun öffnet sich ein neues Fenster (Bitte den gefetteten Link in einem neuem Fenster öffnen: markieren, rechte Maustaste klicken, "Link in neuem Fenster öffnen" anklicken)mit der Street-View-Ansicht und einem Foto vom Eiffel-Turm. Rechts unten ist in einer Karte der genaue Standort des gelben Männchen angezeigt, von dem aus diese Fotografie aufgenommen wurde. © Google
Google Street View
Um nun die Perspektive zum Eiffel-Turm zu ändern und andere Fotos zu sehen, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist, mit der Maus über das Foto zu fahren. Dabei zeigen sich verschiedene Punkte. Diese sind mit weiteren Fotos vom Eiffel-Turm verlinkt: Dadurch kommt man - je nach geklickten Punkt- näher oder höher an den Eiffelturm. Jeder Punkt steht für eine andere Perspektive. Drückt man die Pfeile unten am Bild kann man sich aus dem Bild heraus- und hineinzoomen. © Google
Google Street View
Der Betrachter rückt näher an den Eiffelturm mit dem Pfeil nach oben (Bitte den gefetteten Link in einem neuem Fenster öffnen: markieren, rechte Maustaste klicken, "Link in neuem Fenster öffnen" anklicken), mit dem Pfeil nach unten, rückt der Betrachter in die Ferne © Google
Google Street View
Eine weitere Möglichkeit, um den Eiffel-Turm zu spazieren ist, das gelbe Männchen auf der eingeblendeten Karte rechts unten zu bewegen. Mit einem Klick auf die linke Mausteste, lässt sich das gelbe Männchen auf eine andere Stelle auf der Karte verschieben. Wenn man das gelbe Männchen hin und herschiebt, zeigen sich überall blaue Punkte: Diese zeigen andere Standpunkte mit Ausblick auf den Eiffel-Turm an. © Google
Hat der Betrachter genug vom Eiffel-Turm gesehen, kann er auch eine virtuelle (Bitte den gefetteten Link in einem neuem Fenster öffnen: markieren, rechte Maustaste klicken, "Link in neuem Fenster öffnen" anklicken) Fahrt über die Straßen von Paris machen. Beispielsweise durch die berühmte Champs-Elysess. Dazu das gelbe Männchen auf eine Straße ziehen. Dann mit der Maus über das Foto fahren. Dadurch zeigen sich zwei Pfeile. Mit diesen kann man die Straße vor und zurückfahren. Links Oben ist ein weitere Navigationsbutton. Mit diesem kann man das Bild in alle Himmelsrichtungen und sich um seine eigene Achse drehen. © 

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