App wird Snapchat ähnlicher

Neue Status-Funktion bei WhatsApp: Fotos und Videos statt nur Text

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"Verfügbar" war gestern, jetzt wird das Status-Update bunt und bewegt: WhatsApp-Nutzer bekommen die Möglichkeit, sogenannte "Status-Updates" mit Fotos und Videos zu dem, was sie gerade machen, für ihre Kontakte zu veröffentlichen.

Mountain View. WhatsApp wird mit einer neuen Funktion ein Stück mehr zum sozialen Netzwerk: Als Status kann man jetzt nicht mehr nur Text, sondern auch Fotos und Videos angeben.

Diese Funktion erinnert an den Messaging-Dienst Snapchat. Die Einträge verschwinden nach 24 Stunden automatisch, wie der zu Facebook gehörende Kurzmitteilungsdienst am Montag ankündigte.

Die Nutzer bekommen mit dem Update die Möglichkeit, sogenannte „Status-Updates“ mit Fotos und Videos zu dem, was sie gerade machen, für ihre Kontakte zu veröffentlichen. Die eingebaute WhatsApp-Kamerafunktion erlaubt es außerdem, Bilder mit Emojis, Texten oder Zeichnungen zu ergänzen. Die App bekommt dafür einen neuen „Status“-Knopf, unter dem die Updates zu finden sind. Bislang konnte man in seinem Status nur Text und Emojis veröffentlichen - wie "Bei der Arbeit", "Verfügbar" oder "Hey, I'm using WhatsApp".

Das Update soll es ab 24. Februar geben - zum achten Geburtstag von WhatsApp. Mitgründer Jan Koum erinnerte in einem Blogeintrag daran, dass einfache Status-Updates beim Start vor acht Jahren die ursprüngliche Funktion von WhatsApp waren, bevor der Dienst auf Kurzmitteilungen umschwenkte. Daher freue man sich, die App immer weiter auszubauen. "Ab heute beginnen wir die Veröffentlichung der aktualisierten Version von Status, mit der du einfach und sicher Bilder und Videos mit Freunden und Kontakten in WhatsApp teilen kannst", schrieb Koum.

Heute konkurriert die Funktion eher mit anderen Apps und erinnert an Snapchat. Dort ist es auch möglich, Fotos und kurze Videos zu veröffentlichen, die nach 24 Stunden verschwinden. Bereits im vergangenen Jahr veröffentliche WhatsApp ein Update, das an Snapchat erinnert: Das Update vom Oktober ermöglicht Nutzern, Bilder direkt in der App zu bearbeiten und sie mit kurzen Textzeilen, Emojis und Zeichnungen zu versehen. Hier erklären wir die Funktion.

WhatsApp in Deutschland sehr beliebt

Facebook hatte WhatsApp mit inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer vor gut zwei Jahren für fast 22 Milliarden Dollar gekauft. Bisher lief es so, dass WhatsApp sich auf das schnörkellose Kurzmitteilungen als SMS-Ersatz konzentrierte, während die Multimedia-Funktionen dem Facebook Messenger vorbehalten waren. Das ändert sich seit einiger Zeit.

In Deutschland ist WhatsApp die beliebteste Kommunikationsplattform: Mehr als 40 Millionen Menschen nutzen die App. Auch die HNA nutzt den beliebtesten Kurzmitteilungsdienst und versendet darüber täglich die wichtigsten Nachrichten aus Nordhessen und Südniedersachsen. Hier können Sie sich für den kostenlosen Service anmelden. (jbg/dpa)

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